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Wirtschaft

DAX erholt sich von schlechten Nachrichten

An der Frankfurter Börse ist der Deutsche Aktienindex am Freitag (05.04.) zeitweise ins Minus gerutscht. Grund waren die unerwartet schlechten Konjunkturzahlen.

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Leere Taschen: Jil Sander schreibt rote Zahlen

Am Nachmittag schaffte der Leitindex aber wieder den Weg in die Gewinnzone. Der DAX schloss mit einem leichten Plus von 5,6 Punkten mit 5.261. Auch am Neuen Markt scheint die Talfahrt vorerst gestoppt: Der Auswahlindex NEMAX 50 kletterte um 1,5 Prozent oder 14 Punkte auf 980.

Am Mittag waren die gemeldeten Auftragseingänge in der deutschen Industrie von Januar auf Februar mit einem Rückgang um 1,0 Prozent deutlich stärker gesunken als erwartet. Dies habe den DAX kurzzeitig belastet, sagten Händler.

Drohende Kirch-Pleite belastet Banken

Die drohende Insolvenz der KirchMedia warf am Freitag erneut ihre Schatten auf die Banken-Aktien: Stärkster Verlierer war die Aktie der HypoVereinsbank. Das Papier bildete mit einem Minus von 3 Prozent das Schlusslicht im DAX. Die Bank ist stark bei dem Münchener Medienunternehmen Leo Kirch engagiert und mit 17 Prozent größter Kreditgeber bei der insolventen Berliner Herlitz AG. Commerzbank-Titel verloren 1,2 Prozent, während die Deutsche Bank um 0,8 Prozent fiel.

Aktie der Dresdner Bank im Aufwind

Nach Bekanntgabe der Höhe der Abfindung für die Minderheitsaktionäre der Dresdner Bank hat die Aktie des Kreditinstituts am Freitag zu einem Höhenflug angesetzt. Die Allianz will den wenigen verbleibenden Aktionären 51,50 Euro je Aktie zahlen. Der Kurs der Aktie legte am Freitag um mehr als sieben Prozent zu und erreichte das Niveau der Offerte.

Die Allianz nutzt die im neuen Übernahmegesetz geschaffene Möglichkeit des Ausschlusses der Minderheitsaktionäre das sogenannte "Squeeze-Out". Die Allianz hatte die Dresdner Bank im Sommer vergangenen Jahres übernommen. In ihrem Übernahmeangebot hatte sie den Aktionären für zehn ihrer Anteilsscheine eine Allianz-Aktie und 200 Euro in bar gezahlt.

Lufthansa einer der größten Gewinner

Die Aktie der Lufthansa gehörte am Freitag zu den grössten Kursgewinnern, nachdem das US-Transportministerium der engeren Zusammenarbeit der Star-Alliance-Mitglieder United Air Lines und British Midland Airways bedingt grünes Licht erteilt hat. Zuletzt zog das Papier um über 1,5 Prozent an.

Die Durchschnittsrendite gab drei Basistellen auf 5,03 Prozent ab.

Die Schlusskurse im Dax wie immer und alles andere ohne Gewähr:

adidas-Salomon 80,00 (- 0,36)
Allianz 272,40 (+ 3,50)
BASF 47,04 (+ 0,25)
Bayer 39,19 (+ 0,27)
HypoVereinsbank 39,75 (- 1,24)
BMW 44,76 (+ 0,21)
Commerzbank 20,30 (- 0,25)
DaimlerChrysler 50,50 (+ 0,50)
Degussa 36,84 (- 0,03)
Deutsche Bank 72,40 (- 0,60)
Deutsche Post 16,84 (- 0,02)
Deutsche Telekom 16,82 (- 0,04)
E.ON AG 59,10 (- 0,19)
EPCOS 50,84 (- 0,56)
Fresenius Med. Care 68,38 (+ 1,18)
Henkel 70,20 (+ 0,20)
Infineon Techno 23,65 (- 0,20)
Linde 56,42 (- 0,38)
Lufthansa 17,32 (+ 0,26)
MAN 27,62 (+ 0,35)
Metro 37,94 (+ 0,33)
MLP 73,29 (- 0,53)
Münchener Rück 287,05 (+ 4,45)
Preussag 34,13 (- 0,12)
RWE 43,10 (- 0,50)
SAP 160,10 (+ 0,04)
Schering 67,45 (+ 0,19)
Siemens 70,92 (- 0,48)
ThyssenKrupp 17,65 (+ 0,14)
VW 57,65 (+ 0,07)

Ausgewählte EZB-Referenzkurse - danach notierte der Euro mit

0,8786 US-Dollar
0,6125 Brit.Pfund
1,4658 Schweizer Franken
und
115,98 Jap.Yen