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David Mach erschafft Skulpturen aus Alltagsgegenständen - Euromaxx

Der schottische Künstler David Mach erschafft aus einfachen Alltagsgegenständen, wie Drahtbügeln oder Streichhölzern, Skulpturen. Damit will er den exzessiven Massenkonsum anprangern, gleichzeitig aber auch die Schönheit des Alltäglichen zeigen.

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Der schottische Künstler David Mach liebt es, Installationen aus eigentlich überall verfügbaren Dingen wie Autoreifen, Metallkleiderbügeln oder Streichholzköpfen herzustellen. Mit diesem Stil hat er sich zu einem der bekanntesten Künstler Großbritanniens entwickelt. Von "Polaris", der Nachbildung eines Atom-U-Bootes aus 6.000 Autoreifen zu Protestzwecken über "Train", einer 40-Meter langen Nachbildung einer Dampflok aus Ziegelstein, zu der Skulptur einer Domina aus Dominosteinen und einem Bär aus Drahtbügeln - David Machs Arbeiten sind immer plakativ, originell und oft eine technische Meisterleistung. Derzeit sind Teile seiner bisher ambitioniertesten Arbeit in London zu sehen: Zum 400. Geburtstag der "King-James-Bibel" erstellte er Skulpturen aus Drahtbügel, die sich mit biblischen Themen auseinandersetzen. David Mach hat auch einige permanente Arbeiten im öffentlichen Raum installiert. 1997 entstand "Brick Train" in Darlington. Die Nachbildung einer LNER Klasse A4 Dampflok aus 185.000 Ziegeln, wurde von der Britischen Lotteriegesellschaft gefördert und ist bis heute die längste und größte "Outdoor-Skulptur" Englands. David Mach studierte im schottischen Dundee und am Royal College of Art in London. 1988 wird er für den Turner-Preis nominiert. Im Jahr 2000 trat er in die Royal Academy of Arts als Professor für Bildhauerei. Seit 2006 ist er Mitglied des Boards der National Portrait Gallery in London. Momentan stellt er in London, in der Southwark Cathedral, aus und im schottischen Edinburgh.