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Asien

Dauerstreit seit Ende des Zweiten Weltkriegs

Seit Jahrzehnten beanspruchen die Anrainer des Chinesischen Meeres die rohstoffreichen Inseln für sich. Die Chronik der Ereignisse zeigt, dass die Häufigkeit und Intensität der Zwischenfälle immer weiter zunimmt.

Surrender of Japan, 1945 Two Third Fleet heavy cruisers anchored in Sagami Wan, outside of Tokyo Bay, Japan, 28 August 1945. Closest ship is USS Quincy (CA-71). The other is USS Boston (CA-69). Bild: 28 August 1945 Source http://www.history.navy.mil/photos/sh-usn/usnsh-b/ca69.htm --> http://www.history.navy.mil/photos/images/g330000/g339379.jpg Author Photographed by Lt. G.D. Rogers, of USS Shangri-La (CV-38). Copyright: public domain

Inselstreit Zweiter Weltkrieg Japan USA

Der Zweite Weltkrieg endete mit der Kapitulation Japans am 2. September 1945. Das japanische Kaiserreich hatte zuvor im Zuge seiner aggressiven Expansionspolitik nicht nur den Nordosten Chinas, sondern auch die französischen Kolonie Indochina (heute Vietnam, Laos und Kambodscha), Siam (heute Thailand), Malaysia, Teile des heutigen Myanmars, Indonesien und die Philippinen erobert.

Nach der Niederlage Japans wurden die eroberten Gebiete weitgehend an die vorherigen Machthaber zurückgegeben. Allerdings blieben die Besitzansprüche einer ganzen Reihe von Inseln im Süd- und Ostchinesischen Meer ungeklärt.

Jahre-, teilweise jahrzehntelang interessiert sich kaum jemand für die Inseln, die oftmals wenig mehr sind als ein paar aus dem Meer ragende Felsen. Nationalstolz war der Hauptgrund für Auseinandersetzungen. Das änderte sich in den 70er Jahren, als geologische Erkundungen Indizien liefern, dass unter den Inseln beträchtliche Öl- und Gasvorkommen liegen.

Seitdem kommt es zu einer steigenden Zahl von Zwischenfällen. Die bedeutendsten seit 1945 sind in den folgenden Chroniken aufgeführt. Sie zeigen nicht nur die Entstehung der Konflikte, sondern auch, dass die Auseinandersetzungen in den letzten zwei Jahren an Intensität zugenommen haben.

>> Chronik zum Südchinesischen Meer

>> Chronik zum Ostchinesischen Meer