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Filme

Daten, Fakten, Extreme: die 63. Berlinale

Um das Riesenereignis Berlinale besser zu verstehen, ist es auch hilfreich auf die Statistik zu schauen. Zahlen, Daten und Fakten der Berlinale 2013: zusammengefasst und aufbereitet.

Das Programm:

404 Filme aus 70 Ländern stehen dieses Jahr auf dem Programm der Berlinale – überwiegend Welt- oder Europapremieren. Filme aller Genres, Längen und Formate, die in mehr als 1000 Vorstellungen in den verschiedenen Sektionen des Festivals gezeigt werden.

Die Königsdisziplin:

Ist der Wettbewerb um den Goldenen und die Silbernen Bären. 19 Produktionen treten in diesem Jahr an, am stärksten vertreten sind die USA und Frankreich mit je drei Beiträgen. Deutschland ist nur mit einem Film dabei, Thomas Arslans Auswandererepos "Gold“ mit Nina Hoss in der Hauptrolle.

Dark Blood Bildbeschreibung: Judy Davis, River Phoenix Sektion: Wettbewerb Berlinale

Auch im Wettbewerb: Dark Blood von George Sluizer

Die Stars des Festivals:

Hollywood schickt Matt Damon, Nicolas Cage, Jude Law, Anne Hathaway und Jeremey Irons nach Berlin. Aus Frankreich reisen Catherine Deneuve, Isabelle Huppert und Juliette Binoche an, Filmikone Anita Ekberg will kommen, Jane Fonda, Isabella Rossellini und nationale Stars wie Martina Gedeck, Uwe Ochsenknecht und Til Schweiger. Angekündigt haben sich außerdem Regiegrößen wie Steven Soderbergh, Michael Winterbottom und Ken Loach.

Die Jurys:

Rund 50 gibt es insgesamt, die wichtigste unter Leitung des chinesischen Filmemachers Wong Kar Wai vergibt den Goldenen und die Silbernen Bären.

Combo Berlinale Jury 2013 04 02 2013 DW-Grafik: Olof Pock

Die Jurymitglieder der Berlinale

Der kürzeste Film:

"Remanence I - (Lost, Lost, Lost, Lost)" ist gerade mal zwei Minuten lang, läuft in der Reihe "Forum Expanded" und zeigt ohne Worte erhaltene Spuren der ursprünglichen Magnetisierung auf entmagnetisierten Materialen.

Der längste Film:

506 Minuten, also neuneinhalb Stunden, dauert "Shoah", das epochale Meisterwerk des französischen Dokumentarfilmers Claude Lanzmann über den Völkermord an den europäischen Juden. Der Film machte bei der Berlinale 1986 Furore. Nun zeigt das Festival erstmals eine restaurierte und digitalisierte Fassung. Der Anlass ist überaus erfreulich: Regisseur Claude Lanzmann wird am 14. Februar mit dem Goldenen Ehrenbären der Filmfestspiele ausgezeichnet.

Shoah Land: FRA 1985 Regie: Claude Lanzmann Bildbeschreibung: Henrik Gawkowski © Les Films Aleph/Why Not Productions

Filmszene aus "Shoah" von Claude Lanzmann

Die Neulinge:

Kasachstan schickt erstmals einen Film in den Wettbewerb - "Uroki Garmonii" von Emir Baigazin. Und das Kulinarische Kino zeigt "The Rice Paddy", den ersten in der Dong-Sprache gedrehten Film.

Die Doppelpacks:

Der Portugiese João Viana zeigt seinen Film "Tabato" bei den Shorts und als Langversion unter anderem Titel im Forum des jungen Films. So etwas gab es noch nie! Und dass zwei Filme den gleichen Titel haben, ist auch nicht gerade alltäglich: Thomas Arslans Film "Gold" läuft im Wettbewerb, Michael Hammons gleichnamiger Dokumentarfilm über die Paralympics im Berlinale Special.

Der schönste Filmtitel:

"Fleischbällchen und reuige Rabauken" von Johan Hagelbäck erzählt in fünf witzigen Minuten von drei fiesen Klöpsen, die auf dem Schulhof eine kleine Ballerina ärgern.

Von einem Galvaniseur kommen diese Berlinale-Bären, Foto: Rainer Jensen dpa +++(c) dpa - Report+++

Um ihn dreht sich alles: der Berlinale Bär, Symbol und begehrte Auszeichnung

Das Profil des Festivals:

Ein Großereignis, und ein Fest der Begegnung und der Diskussionen. Mit fast 300.000 verkauften Eintrittskarten ist die Berlinale das größte Publikumsfestival weltweit. Gleichzeitig machen nahezu 20.000 Fachbesucher aus 130 Ländern, darunter etwa 4.000 Journalisten, die Filmfestspiele zu einem der wichtigsten Events der Branche. Kunst, Glamour, Party und Geschäft liegen hier zwei Wochen lang eng beieinander.

WWW-Links

Symbolbild Film Festival roter Teppich

Dossier KINO Favoriten: Die Besten des deutschen Films

Was sind die besten Dramen, die lustigsten Komödien, die Top-Schauspielerinnen und die größten Leinwandhelden? In der Serie "KINO Favoriten" präsentiert das DW-Filmmagazin seine ganz persönliche Auswahl.