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Fußball

Das Top-Duo der Liga rückt enger zusammen

An der Spitze wird es immer spannender. Während sich Tabellenführer Leverkusen mit einem Unentschieden in Bochum zufrieden geben muss, feiert Verfolger Bayern München einen souveränen Sieg beim Meister in Wolfsburg.

Dedic (l.) feiert seinen Ausgleichstreffer mit Fuchs. (Foto: apn)

Dedic (l.) und Fuchs feiern den Bochumer Ausgleichstreffer

Im Kampf um die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga hält Bayer Leverkusen den FC Bayern München noch in Schach, doch im Fernduell um die Spitze hat der deutsche Rekordmeister die Werkself weiter unter Druck gesetzt. Die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes kam am 21. Spieltag beim VfL Bochum nicht über ein enttäuschendes 1:1 (0:1) hinaus, bleibt aber dennoch dank der um zwei Treffer besseren Tordifferenz vor den Münchnern auf Platz eins. Immerhin aber sind die Leverkusener weiterhin ungeschlagen. Doch das ist Bayer-Coach Jupp Heynckes egal: "Ob wir jetzt ungeschlagen sind oder nicht: Ich denke, dass der Punkt in der Endabrechnung vielleicht noch sehr wichtig sein kann." Er habe das in seiner Laufbahn immer wieder erlebt. Dann sei man manchmal enttäuscht über ein Unentschieden, doch letztendlich sei es besser, dass man den einen Punkt geholt habe als gar keinen.

Schmach getilgt und den Meister beherrscht

Daniel van Buyten feiert mit den Mannschaftskameraden sein Tor zum 2:0 für Bayern. (Foto: apn)

Daniel van Buyten feiert mit den Mannschaftskameraden sein Tor zum 2:0 für den FC Bayern

Unterdessen gewann der FC Bayern München beim amtierenden Deutschen Meister VfL Wolfsburg verdient mit 3:1 (2:0) und machte damit die 1:5-Schlappe aus dem Vorjahr fasst vergessen. Mit dem achten Sieg nacheinander untermauerte der deutsche Rekordmeister seine Titelansprüche eindrucksvoll. Entsprechend selbstbewusst gab sich der Schütze zur 2:0-Halbzeitführung der Bayern, Daniel van Buyten: "Ich glaube wir müssen nur auf uns achten und ich denke wir können uns nur selbst schlagen. Wenn ein Spiel kommt in dem wir nicht hundertprozentig da sind, in dem wir sagen: Heute wird es vielleicht locker, dann kann es sehr gefährlich sein."

Viel Pech und am Ende nur ein Remis

Drei Punkte hinter dem Führungsduo auf Platz drei rangiert der FC Schalke 04. Die Königsblauen mussten sich bei Aufsteiger SC Freiburg mit einem 0:0 zufrieden geben, hatten dabei allerdings nicht das Glück auf ihrer Seite. Ein Treffer des Schalkers Marcelo Bordon in der 47. Spielminute war zu Unrecht nicht anerkannt worden. Der von der Torlatte nach unten prallende Ball hatte die Linie überschritten.

Unterdessen hält die Durststrecke des Hamburger SV weiter an. Die Hansestädter kamen beim 1. FC Köln nur zu einem 3:3 (2:1)-Unentschieden und verspielten dabei sogar einen klaren 3:1-Vorsprung. Auch die späte Einwechslung von Ruud van Nistelrooy in der 90. Minute, der damit zu seinem Bundesliga-Debüt kam, brachte nicht mehr die Wende.

Herber Dämpfer für Dortmund

Die Eintracht (v.) feiert den Erfolg, der BVB schaut zu. (Foto: apn)

Die Eintracht (v.) feiert den Erfolg, der BVB schaut zu

Borussia Dortmund hat nach einem wochenlangen Höhenflug den nächsten schweren Rückschlag hinnehmen müssen. Das Team von Trainer Jürgen Klopp kassierte eine Woche nach dem 1:4 beim VfB Stuttgart im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt eine bittere 2:3 (1:1)-Schlappe und verlor damit in der Tabelle den Anschluss an die Champions-League-Plätze. Der BVB, der vor den beiden Niederlagen sechs Spiele in Serie gewonnen hatte, liegt als Fünfter nun schon sechs Punkte hinter dem drittplatzierten Erzrivalen Schalke 04. Die Eintracht verbesserte sich nach dem ersten Sieg in Dortmund seit 19 Jahren auf Rang sieben. "Wir hatten besonders in der Anfangsphase einige hundertprozentige Torchancen. Der Sieg war verdient", konstatierte der Frankfurter Trainer Michael Skibbe.

Mainz bleibt zuhause ungeschlagen

Mainz feiert den Siegtorschützen Svensson (m.). (Foto: apn)

Mainz gratuliert dem Sieg-torschützen Svensson (m.)

Aufsteiger FSV Mainz 05 baute seine positive Heimbilanz gegen Borussia Mönchengladbach mit viel Dusel aus. Das Team von Trainer Thomas Tuchel gewann am Sonntag mit 1:0 (1:0) und blieb damit auch im zehnten Saisonspiel am Bruchweg unbesiegt. Die Gäste vom Niederrhein hatten zwar zahlreiche Chancen, aber vor allem der Argentinier Raul Bobadilla war im Abschluss glücklos. Etwas ungehalten meinte der Mainzer-Coach im Anschluss: "Es ist mir egal, ob der Sieg verdient war oder glücklich. Wir nehmen das mit und haben eine schöne Heimserie." Man könne jetzt etwas entspannter sein und sei auf einem richtig guten Weg, ergänzte Tuchel. Mit 30 Punkten rangieren die Mainzer jetzt hinter Frankfurt auf Platz acht.

1899 Hoffenheim beendete seine Negativserie von sieben Spielen ohne Sieg. Beim 2:1 (2:0) gegen Hannover 96 gewann Trainer Ralf Rangnick auch das Duell mit seinem langjährigen Assistenten Mirko Slomka. Mit der erneuten Niederlage stürzen die 96`er weiter der zweiten Liga entgegen. Die Niedersachsen sind nun schon seit zehn Spielen ohne Erfolg.

Stuttgart auf dem Weg nach oben

Gebhart (v.) bejubelt mit Celozzi sein Tor zum 1:0 für den VfB. (Foto: apn)

Gebhart (v.) bejubelt mit Celozzi sein Tor zum 1:0

Dagegen hält die Erfolgsserie des VfB Stuttgart weiter an. Mit einem 2:1 (1:0) beim 1. FC Nürnberg feierten die Schwaben bereits ihren fünften Sieg nacheinander. "Wir sind hochzufrieden mit diesem Sieg. Jetzt haben wir auch das Quäntchen Glück, das uns in der Vorrunde oft gefehlt hat", kommentierte der Schütze des Stuttgarter Siegtreffers Roberto Hilbert die packenden neunzig Minuten. Lange Gesichter gab es dagegen beim "Club". "Wir hätten einen Punkt verdient gehabt", meinte FCN-Trainer Dieter Hecking. Die Heimniederlage bedeutete für die Nürnberger einen weiteren herben Rückschlag im Kampf um den Klassenverbleib.

Bereits am Freitag hatte Werder Bremen nach fünf Niederlagen in Folge seine Talfahrt gestoppt. Mit einem mühsamen 2:1 (0:0) gegen Schlusslicht Hertha BSC behaupteten die Hanseaten Platz sechs.

Autor: Calle Kops

Redaktion: Wolfgang van Kann

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