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Sport

Das Stehaufmännchen Ronaldo wankt

Der Geist ist willig, doch das Knie ist schwach: Ronaldo zweifelt erstmals an der Fortsetzung seiner Fußballerkarriere. Und WM 2014-Gastgeber Brasilien hofft ausgerechnet auf die Unterstützung des Erzrivalen Argentinien.

Ronaldo nach seiner Knie-OP

Ronaldo nach seiner Knie-OP

"Mein Herz will, dass ich weiterspiele, aber mein Körper sendet mir Signale der Erschöpfung", sagte der Stürmer des AC Mailand am Freitag beim Verlassen der Pitie-Salpetriere-Klinik in Paris. Erstmals sprach der von zahlreichen Verletzungen immer wieder zurückgeworfene Brasilianer damit von seinem Abschied vom Fußball: "Diese Entscheidung würde mir schwer fallen", sagte der 31-jährige Ronaldo. In Paris war "Il Fenomeno" am linken Knie operiert worden. Es war seine dritte schwere Knie-Operation in der französischen Hauptstadt. Auf den dreimaligen Weltfußballer des Jahres wartet nun ein rund neunmonatiges Reha-Programm mit ungewissem Ausgang.

Argentinien soll Brasilien helfen

In der Vorbereitung auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 hofft Gastgeber Brasilien ausgerechnet auf die Unterstützung des Erzrivalen Argentinien. Ricardo Teixeira, Präsident des brasilianischen Fußballverbandes CBF, will mit dem südlichen Nachbarn die Austragungsrechte für die Copa America 2011 tauschen, um vor dem Konföderationen-Cup 2013 und der WM-Endrunde ein Jahr später einen Testlauf zu haben. Eigentlich wäre Argentinien der erste Kandidat für die Copa America und Brasilien erst 2019 an der Reihe. Laut dem kontinentalen Verband Conmebol haben die "Gauchos" wegen der noch ausstehenden Regierungszusagen für 2011 noch nicht den Zuschlag erhalten.

WM 2010: FIFA nach Stadion-Tour zufrieden

Nach einer Besichtigungstour durch sechs von zehn Stadien der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 hat die FIFA ein positives Fazit gezogen. "Wir sind sehr beeindruckt von den gemachten Anstrengungen in allen besuchten Stadien und erfreut über den Stand der Vorbereitungen", sagte FIFA-Delegationsführer Ron DelMont am Freitag auf einer Pressekonferenz in Bloemfontein. Die Inspektoren des Weltverbandes hatten in den vergangenen fünf Tagen die Arenen in Johannesburg, Rustenburg, Pretoria, Polokwane, Bloemfontein und Nelspruit begutachtet. Das überraschend positive Stadion-Urteil ist seit langem wieder eine gute Nachricht für die Ausrichter der ersten Fußball-WM auf afrikanischem Boden. Zuletzt hatten Bauarbeiter-Streiks immer wieder für Negativschlagzeilen gesorgt.

Frankreich sattelt auf Nike um

Die französische Fußball-Nationalmannschaft lässt sich nach fast vier Jahrzehnten in Adidas-Trikots künftig vom US-Konzern Nike sponsern. Nike rüste die Mannschaft von 2011 bis 2018 aus und zahle dafür jährlich knapp 43 Millionen Euro, teilte wie der Fußballverband (FFF) am Freitag in Paris mit. Zudem spendiere der US-Konzern den übrigen französischen Nationalteams pro Saison eine Ausstattung für 2,5 Millionen Euro. Die Angebote von Adidas und Nike seien etwa gleichwertig gewesen. "Der finanzielle Aspekt hat den Ausschlag gegeben", sagte FFF-Präsident Jean-Pierre Escalettes. Adidas stattet die Franzosen seit 1972 aus.

Frauen-Bundesliga-Clubs: Zwanziger will sie alle

DFB-Präsident Theo Zwanziger

DFB-Präsident Theo Zwanziger

DFB-Präsident Theo Zwanziger hat sich im Gegensatz zu DFB-Trainerin Silvia Neid klar gegen eine Reduzierung der Frauen-Bundesliga im Vorfeld der Frauenfußball-WM 2011 in Deutschland ausgesprochen. "Natürlich wollen wir die Bundesliga attraktiver machen. Aber es gilt in diesem Zusammenhang, an der Attraktivität jedes einzelnen Klubs zu arbeiten", sagte Zwanziger. Die 43-jährige Neid hatte in der Winterpause in ihrem Bemühen um ein besseres und ausgeglicheneres Niveau der Bundesliga einen neuen Vorstoß gewagt. Neid hatte die Verkleinerung der Eliteklasse von derzeit zwölf auf acht Mannschaften gefordert, um die Liga im Vorfeld der WM 2011 im eigenen Land attraktiver zu machen und die Belastung der Nationalspielerinnen zu reduzieren. (ag)