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Ostmitteleuropa

Das Statusgesetz und die Folgen

- Großes Interesse am Ungarn-Ausweisen in Rumänien und Jugoslawien

Budapest, 4.2.2002, BUDAPESTER ZEITUNG, deutsch Seitdem das Statusgesetz am 1. Januar in Kraft getreten ist, haben sich allein in Rumänien etwa 10 000 Personen um einen Ungarnausweis beworben. In 21 Regionalbüros werden die Anwärter betreut. Ein gesondertes Abkommen mit Bukarest erlaubt, dass alle Bürger Rumäniens einen solchen Ausweis beantragen können. In der jugoslawischen Vojvodina sind in den ersten drei Wochen seit Inkrafttreten des Statusgesetzes schon rund 10 000 Ungarnausweise ausgegeben worden. In der Vojvodina bearbeiten fünf Regionalbüros die Anträge. Weitere sechs Büros werden in diesen Tagen eingerichtet.

Zahlen des Arbeitsamtes zufolge sind im Januar bisher 2726 Arbeitsgenehmigungen an Ausländer erteilt worden - ein Anstieg um zwölf Prozent zum Vorjahr. Diese Genehmigungen stünden allerdings in keinem Zusammenhang zum Statusgesetz, teilte das Finanzministerium mit. Die Regierung will die Zahl der Ausländer, die in diesem Jahr eine Arbeitsgenehmigung bekommen könnten, auf 81 000 begrenzen. Kein Ungar werde seinen Arbeitsplatz wegen des Statusgesetzes verlieren, versprach Premierminister Viktor Orbán in einem Radiointerview. (...) (fp)

  • Datum 05.02.2002
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