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Fußball

Das Soccer-City-Stadion in Johannesburg

Soccer City liegt in Johannesburg und ist das größte Stadion Südafrikas. Es hat Platz für rund 95.000 Zuschauer. Die DFB-Elf trifft hier am 23. Juni auf Ghana.

Soccer-City-Stadion in Johannesburg (Foto: dpa)

Soccer City in Johannesburg

Mit "Soccer City" und "Ellis Park" verfügt Johannesburg als einzige Ausrichterstadt über zwei WM-Stadien. Das Soccer City Stadion gilt als die "Kathedrale" des südafrikanischen Fußballs. Die Nationalarena wurde 1987 für 80.000 Zuschauer errichtet. Nach der Kompletterneuerung ist sogar Platz für 94.700 Fans. Im Hauptstadion der WM bestreiten Gastgeber Südafrika und Mexiko am 11. Juni das Eröffnungsspiel. Vier Wochen später wird im Finale der neue Weltmeister gekürt. Insgesamt werden in Soccer City acht WM-Partien ausgetragen. Die deutsche Elf trifft hier in ihrem letzten Gruppenspiel am 23. Juni auf Ghana.

"Brodelnder Topf voller Fans"

Die Gestaltung der Fassade ist einzigartig: sie erinnert an einen afrikanischen Tontopf (Kalebasse), der in traditionellen Küchen als Kochtopf genutzt wird. Und das soll das Stadion auch sein: ein brodelnder Topf voller Fußballfans. Nachts leuchtet die Außenhaut der Arena in rot und orange. Das Stadion befindet sich in Nasrec zwischen dem Zentrum von Johannesburg und dem südlich gelegenen Soweto, dem größten Township Südafrikas. Es erlangte zu Zeiten der Apartheid internationale Bekanntheit als Heimat der meisten Revolutionäre des Landes. Im früheren FNB-Stadion fand 1990 Nelson Mandelas erste Massenkundgebung nach seiner Freilassung statt.

Innenansicht des Soccer-City-Stadions in Johannesburg (Foto: AP)

Platz für 94.700 Fans

In der traditionsreichen Arena fanden die größten Fußballspiele Südafrikas statt. Hier gelang der Regenbogennation 1996 der Sieg beim Afrika-Cup. Vor dem Umbau war die Arena Heimstätte des populären Fußballvereins Kaizer Chiefs. In unmittelbarer Nähe befinden sich der Sitz des südafrikanischen Fußballverbandes SAFA und die Messe. Das gesamte Gelände und die Messe bieten sich für Public Viewing und andere Aktivitäten an.

Autor: Arnulf Boettcher
Redaktion: Wolfgang van Kann

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