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Kultur.21

Das sind die 12

Der Kunstmarkt boomt wie nie zuvor. Und Berlin steht im Zentrum. Wie kämpfen sich junge Künstler im Alltag durch? In einer achtteiligen Serie blickt Kultur.21 hinter die Kulissen der Szene.

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Gruppenbild mit Künstlern. Für die Kamera von DW-TV haben sie sich zum Essen verabredet, die elf Künstler und ihre Galeristin. So vereint sieht man sie selten, denn Kunst ist eigentlich eine ziemlich einsame Angelegenheit. Etwas für Individualisten und Überzeugungstäter. "Ich möchte jetzt nicht sagen, ich könnte ohne das nicht leben, das ist mir zu theatralisch", sagt die Leipziger Künstlerin Christiane Baumgartner, "aber es ist mir unheimlich wichtig." Und Sven Braun gibt zu: "Ich könnte mir nicht vorstellen, irgend etwas anderes zu tun."

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Wir sind in Berlin-Mitte, im Zentrum der deutschen Hauptstadt. Junge Kunst ist gefragt wie nie im internationalen Kunstmarkt. Und Berlin spielt ganz vorne mit. Hier leben und arbeiten die Künstler, trifft sich die Szene. Und hier sind die Galerien - auch die Galerie der zwölf Helden unserer Kultur.21-Serie. "Echolot" ist eine Produzentengalerie: ein Experiment und ein Sprungbrett zum Einstieg in den Markt. Denn anders als bei etablierten Galerien sind die Künstler und ihre Galeristin gemeinsam beteiligt. Jeder der elf Künstler hat tausend Euro Einlage bezahlt. Dafür darf jeder einmal im Jahr seine Werke in einer Einzelschau zeigen: Skulptur, Fotografie, Grafik oder Malerei. Angelegt ist das Galerieprojekt auf zwei Jahre. "In diesen zwei Jahren versuche ich, durch die Zusammenarbeit mit Kunstvereinen, mit Museen und mit anderen Galerien diese Künstler in die Öffentlichkeit zu bringen", erklärt Annette von Speßhardt, die junge Galeristin.

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Annette von Speßhardt, Galeristin

Kunst ist ein hartes Geschäft, der Markt unberechenbar: Kaum ein Neueinsteiger verdient im Jahr mehr als 10.000 Euro. Höchstens 10 Prozent können von ihrer Kunst leben. Und trotzdem: Unsere "12 in Mitte" sind entschlossen, es zu schaffen. Die meisten hatten sich vorher nie gesehen. Erst "Echolot" hat sie zusammen gebracht.

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"Es ist ein Projekt, aber es ist unser Ding", sagt Künstler Marcel Bühler. "Und jeder Erfolg jedes Einzelnen von uns ist doch unser aller Erfolg."

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