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DokFilm

Das Schweigen brechen - Frauenmorde in Lateinamerika

Mord an Frauen, nur weil sie Frauen sind, hat einen Namen: Feminizid. In Lateinamerika, wo der Machismo noch immer das Verhältnis zwischen den Geschlechtern bestimmt, kommen Feminizide besonders häufig vor.

Video ansehen 42:33

Video "Das Schweigen brechen"

19.11.2014 DW Doku Schweigen Katya Cabezas Quintero

Katya Cabezas Quintero und Familie aus Ecuador. Ihr Ex-Freund hat versucht, sie mit einer Machete zu töten. Dabei verlor sie ihre rechte Hand.

Die Filmemacherin Paula Rodríguez Sickert hat die Andenländer Bolivien, Ecuador und Peru bereist. Sie erzählt die Geschichten von drei Frauen, die angegriffen wurden, weil sie in einer von Männern dominierten Welt eigene Wege gehen und ein selbstbestimmtes Leben führen wollten. Zwei von ihnen wurden auf grausame Weise umgebracht, eine überlebte schwer verletzt und setzt sich heute für andere Opfer ein.

19.11.2014 DW Doku Schweigen Ancroaimes

Ancoraimes, Bolivien. Ein kleiner Ort in den Anden in 3.800 m Höhe in der Nähe des Titicacasees. Von hier stammt die ermordete Stadträtin Juana Quispe.

Juana Quispe, 43, eine indigene Stadträtin in Bolivien wurde getötet, weil sie ein öffentliches Amt inne hatte. Das verstieß gegen die traditionelle Frauenrolle in ihrer Gemeinde. Katya Cabezas Quintero aus Ecuador wurde von ihrem Ex-Freund mit einer Machete attackiert. Bei dem Versuch, sie zu töten, schlug er ihr eine Hand ab. In Peru wurde die 19-jährige Ruth Sayas von ihrem Freund ermordet, nachdem sie in einer TV-Reality-Show bekannt hatte, Sex gegen Geld gehabt zu haben.

19.11.2014 DW Doku Schweigen Marianela Paco Duran

Marianela Paco Durán, bolivianische Abgeordnete, will einen Wandel in der Gesellschaft und engagiert sich im Kampf um die Rechte der Frauen gegen den Machismo (Männlichkeitswahn).

Der Film schildert den Kampf der drei Opfer und ihrer Angehörigen. Er berichtet aber auch vom Einsatz engagierter Anwälte gegen das Versagen der Justiz in einem System, in dem der Mord an einer Frau häufig als ein weniger schweres Verbrechen toleriert wird. Der Film beleuchtet jedoch nicht nur die Opferperspektive, sondern auch die der Täter. Am Beispiel eines jungen Mannes, der seine Freundin umbrachte, wird deutlich, welche gesellschaftlichen Stereotypen die Täter motivieren. Nicht zuletzt wird auch die Rolle der Medien untersucht, die oftmals eingefahrene Geschlechterrollen noch bestärken. Mit ihrer Dokumentation will die Filmemacherin auf ein gravierendes Problem aufmerksam machen, zugleich aber auch zeigen, dass es mutige Menschen gibt, die gegen den Feminizid etwas unternehmen.


Sendezeiten:

DW (Europe)


SA 13.12.2014 – 20:15 UTC
SO 14.12.2014 – 08:15 UTC

London UTC +0 | Berlin UTC +1 | Moskau UTC +3

DW (Amerika)

SA 13.12.2014 – 17:15 UTC
SO 14.12.2014 – 10:15 UTC
SO 14.12.2014 – 20:15 UTC
MO 15.12.2014 – 04:15 UTC

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DW (Asien)

SA 13.12.2014 – 17:15 UTC
SO 14.12.2014 – 00:15 UTC
SO 14.12.2014 – 13:30 UTC
SO 14.12.2014 – 20:15 UTC
MO 15.12.2014 – 10:15 UTC

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