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Wissen & Umwelt

Das Meer und das Klima schützen

Jedes Jahr am 8. Juni wird der Tag des Meeres gefeiert, damit soll auf die große Bedeutung unserer Ozeane aufmerksam gemacht werden. Die G7-Vertreter in Elmau hatten das Thema auch auf der Tagesordnung.

Oberflächlich betrachtet, sind ganze 70 Prozent der Erdoberfläche von Wasser bedeckt. Und das spielt auch für das Leben an Land eine wichtige Rolle. So binden die Weltmeere zum Beispiel riesige Mengen des Treibhausgases Kohlendioxid, CO2. Zum Glück! Denn sonst würde es in der Atmosphäre zur Erwärmung des Planeten beitragen.

Doch irgendwann kommen auch unsere riesigen Wasservorräte an ihre Grenzen: Berechnungen prognostizieren eine deutliche Versauerung der Meere in den nächsten Jahrzehnten:

Auch die Belastung durch

Schadstoffe und die Vermüllung

hinterlassen ihre Spuren.

Nun scheint sich etwas zu tun. Die Regierungschefs der G7-Staaten haben sich im bayerischen Elmau erstmals des Themas Meeresschutz angenommen. In ihrer am Montag veröffentlichten Abschlusserklärung vereinbarten sie, "noch wirksamer und intensiver an der Bekämpfung der Meeresvermüllung" zu arbeiten. Dabei wurde ein Aktionsplan beschlossen, der Müllvermeidung und die Säuberung der Meere von Abfällen zum Ziel hat. Umweltverbände vermissen indes hierbei eine strengere Verpflichtung zur Müllvermeidung.

Zudem sprachen sich die G7-Staaten für ein international gültiges Regelwerk für den Abbau von Rohstoffen in empfindlichen Tiefseeregionen aus. Denn gerade hier sind Nickel-, Kupfer- und Platinvorkommen für die Hightech-Industrie ganz besonders verlockend. Umweltschützer fürchten, dass ein flächendeckender Tiefseebergbau irreparable Schäden am Grund der Ozeane anrichten könnte. Der Inselstaat Japan will das Thema während seiner G7-Präsidentschaft im kommenden Jahr fortführen.

hf/fs (dpa)

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