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Podcast Wirtschaft

Das Kreuz mit der Krise (07.06.2013)

Warum die Europäische Zentralbank in der Klemme steckt +++ Warum einheitliche Wirtschaftsregeln in Europa bisweilen eher schaden als nutzen +++ Wie die Amerikaner mit ihren Handelskriegen umgehen

Audio anhören 14:28

Wirtschaft (07.06.2013)

EZB in der Klemme

Seit dem Ausbruch der Finanz- und Schuldenkrise muss die Europäische Zentralbank immer wieder eingreifen, um die Wirtschaft in Europa und den Euro zu schützen. Das bleibt nicht ohne Folgen. Die Aktienmärkte haben in den vergangenen Monaten einen ungeheuren Boom erlebt - doch der ebbt inzwischen ab. Denn die Billig-Geld-Politik der Zentralbank hat auch ihre Schattenseiten.Eein Beitrag von Samir Ibrahim über das süße Gift des billigen Geldes.

Lateiner und Teutonen

Eines ist auf jeden Fall klar: Die Schuldenkrise untergräbt das Vertrauen in Europa. Weniger als die Hälfte der Europäer hat noch Vertrauen in die Europäische Union, so eine aktuelle Umfrage. Im vergangenen Jahr waren es noch 60 Prozent. Es sieht so aus, als habe die Krise den Bürgern die Lust auf Europa verdorben. Doch ganz so einfach ist es nicht, weiß mein Kollege Andreas Becker.

Showdown

Glaubt man deutschen Verbandsfunktionären, dann verkaufen die Chinesen inzwischen Solarmodule zu einem Preis, der rund ein Drittel unter ihren eigenen Herstellungskosten liegt. Das hat die deutschen Hersteller reihenweise in die Pleite getrieben, sie forderten deshalb von Brüssel Antidumpingzölle auf chinesische Solarprodukte. 38 Prozent wäre ihnen am liebsten gewesen. Aber Brüssel wollte wohl keinen Handelskrieg riskieren und beließ es vorerst bei vergleichsweise bescheidenen elf Prozent. Und auch Peking will offenbar den Ball flach halten - die Regierung erhebt als Retourkutsche jetzt höhere Zölle auf Wein aus Europa, und der wird bekanntlich kaum getrunken in China. Die Amerikaner sind da weniger zimperlich, wenn es um Strafzölle geht. Aus Washington berichtet Martina Fritz.

Technik: Jürgen Kuhn

Redakteur im Studio: Rolf Wenkel

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