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Fußball

Das Kopf-an-Kopf-Rennen geht weiter

Bayern München und Schalke 04 verbuchen im Meisterschaftsrennen jeweils Pflichtsiege. Damit bleibt der Rekordmeister vor den Königsblauen an der Spitze. Unterdessen verliert Bayer Leverkusen Platz drei an Werder Bremen.

Die Matchwinner Robben und Olic beobachtet von Lahm (v.l.). (Foto: apn Photo/Uwe Lein)

Die Matchwinner Robben und Olic beobachtet von Lahm (v.l.)

Bayern München hat drei Spieltage vor Saisonende Titel-Konkurrent Schalke 04 in Schach gehalten. Der deutsche Rekordmeister setzte sich in der späten Samstagspartie mühelos mit 7:0 (3:0) gegen den Abstiegskandidaten Hannover 96 durch und führt damit die Tabelle nach dem 31. Spieltag weiterhin mit zwei Punkten Vorsprung auf die Schalker an. Trotz des Kantersieges blieb Bayern-Coach Louis van Gaal gelassen: "Wenn man ein frühes Tor macht, dann wird es natürlich einfacher. Wir hätten sogar noch mehr Tore machen können, aber sieben Tore, das ist astrein." Das Spiel habe nicht viel Energie gekostet und viel Spaß gemacht, freute sich van Gaal.

Magath will den Titel doch

Die Schalker gratulieren Rakitic (m.) zu seinem Tor zur 1:0-Führung. (Foto: AP Photo/Martin Meissner)

Der Schalker Ivan Rakitic (m.) wird von seinen Mitspielern nach seinem 1:0-Führungstreffer gefeiert

Doch der FC Schalke 04 lässt im Titelzweikampf mit den Bayern nicht locker. Die Königsblauen gewannen ihr Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach mit 3:1 (2:1) und übernahmen damit für drei Stunden sogar wieder die Tabellenspitze vor den Münchnern. Schalke-Trainer Felix Magath gab danach seine Zurückhaltung auf und sprach überraschend offensiv vom Gewinn der Meisterschaft: "Ich sehe unser Spiel, ich sehe den Sieg gegen Gladbach und bin davon überzeugt, dass wir jetzt eine gute Chance haben, Meister zu werden. Und das wird unser Ziel sein in den restlichen Partien." Die Chancen mit drei Siegen den Titel zu holen seien groß, ergänzte Magath.

Leverkusen sackt weiter ab

Doppeltorschütze Cacau (r.) besiegelt den Stuttgarter Sieg. (Foto: apn Photo/Daniel Maurer)

Doppeltorschütze Cacau (r.) besiegelt den Stuttgarter Sieg

Der einstige Tabellenführer Bayer Leverkusen verabschiedete sich mit einer 1:2 (1:1)-Niederlage beim VfB Stuttgart wohl nun endgültig aus dem Titelrennen und muss mehr denn je um die Qualifikation für die Champions League bangen. Die Elf von Trainer Jupp Heynckes fiel nach der vierten Auswärtspleite hintereinander auf den vierten Platz zurück.

Neuer Dritter ist Werder Bremen. Die Hansestädter setzten sich in einem packenden Nord-Derby beim Deutschen Meister VfL Wolfsburg verdient mit 4:2 (1:2) durch und übernahmen damit den Champions-League-Qualifikationsplatz von Leverkusen aufgrund der besseren Tordifferenz.

Frings bringt Bremen mit zwei Toren auf die Siegerstraße. (Foto: apn Photo/Eckehard Schulz)

Zweimal Frings für Bremen

Dennoch trat Werder-Trainer Thomas Schaaf direkt auf die Euphoriebremse: "Unsere Arbeit besteht darin es Woche für Woche, Spieltag für Spieltag zu schaffen, die Aufgaben sehr konzentriert anzunehmen. Man hat heute gesehen, dass das in der ersten Halbzeit nicht so gelungen ist." Deshalb habe die Tabelle zwar eine Aussage, aber keine endgültige, betonte Schaaf.

Unterdessen konnte der Hamburger SV seine Anwartschaft auf einen internationalen Startplatz nicht untermauern. Der HSV unterlag dem FSV Mainz 05 im eigenen Stadion nach einer enttäuschenden Leistung mit 0:1 (0:1).

Freiburg punktet gegen den Abstieg

Cisse (r.) macht das 2:0 für Freiburg. (Foto: apn Photo/Winfried Rothermel)

Cisse (r.) beim Freiburger 2:0

Im Tabellenkeller sammelte der SC Freiburg gegen den Mitkonkurrenten 1. FC Nürnberg wertvolle Punkte. Im Duell der Abstiegskandidaten behielten die Breisgauer gegen den Rivalen aus Franken daheim mit 2:1 (1:0) knapp die Oberhand und wahrten damit ihre Chancen auf die Rettung. Doch besonders zuversichtlich hörte sich der Trainer der Freiburger, Robin Dutt, anschließend nicht an: "Es bleibt uns eben nicht erspart, hier immer bis zur letzten Sekunde zu zittern. Wir sind eigentlich froh, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Jetzt haben wir zwar 28 Punkte, stehen aber immer noch hinter Nürnberg und Bochum." Es sei überhaupt nichts passiert und man habe noch drei schwere Spiele, mahnte Dutt.

Bereits am Freitag hatte sich der 1. FC Köln durch ein 2:0 (1:0) gegen den VfL Bochum aller Abstiegssorgen entledigt. Abgeschlossen wird der Spieltag am Sonntag mit den Begegnungen Borussia Dortmund gegen 1899 Hoffenheim und Eintracht Frankfurt gegen Herta BSC.

Autor: Calle Kops

Redaktion: Andreas Ziemons

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