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Wort der Woche

Das Kabuff

Wer ein Kabuff hat, der kann sich freuen. Wer allerdings in einem Kabuff wohnt, hat es weniger gut getroffen.

Klein und dunkel – so sieht ein typisches Kabuff aus. Ein Kabuff ist ein Zimmer, das sehr wenige Quadratmeter und kein Fenster hat. Jemand, der in seiner Wohnung ein Kabuff hat, kann sich freuen. Denn den kleinen Raum kann man prima als Abstellraum nutzen. Konservendosen, Wintermäntel, Schuhe – all das wird im Kabuff verstaut und steht nicht mehr im Weg rum. Doch wer in einem Kabuff wohnt, freut sich eher weniger. „Das Zimmer, in dem ich als Studentin gewohnt habe, war echt ein Kabuff“, sagt jemand, der während seiner Studienzeit in einem kleinen Raum gehaust hat. Das Wort stammt übrigens vom mittelniederdeutschen kuffe ab, was früher kleines, schlechtes Haus bedeutete. Ob das Zimmer, das man mieten will, ein Kabuff ist, erfährt man leider erst, wenn man es sich anschaut. Denn kein Vermieter schreibt in die Wohnungsanzeige: „Das kleine, düstere Kabuff ohne Fenster kostet 300 Euro im Monat.“

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