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Aktuell Amerika

Das höchste Haus der USA

In den Tagen nach dem 11. September 2001 war diese Zukunftsvision kaum vorstellbar: Wo die legendären Zwillingstürme nach den Terroranschlägen einstürzten, ist das "One World Trade Center" entstanden - und bezugsfertig.

Mehr als 13 Jahre nach den Terrorattacken in New York sind die ersten Mieter in das neue "One World Trade Center" in New York eingezogen. Rund 175 Mitarbeiter des Condé-Nast-Verlags, der unter anderem die Magazine "Glamour", "Vogue" und "Vanity Fair" herausgibt, richteten ihre neuen Büros ein. Wegen des laufenden Wahlkampfes für die Kongresswahlen ging die Eröffnung des mit 541 Metern höchsten Gebäudes der USA unspektakulär und ohne offizielle Feier über die Bühne.

Das "One World Trade Center" steht am Ground Zero, dem Ort der Terroranschläge auf die Zwillingstürme vom 11. September 2001. Nach jahrelangen Bauverzögerungen und Kostenexplosionen wurde das mit Spannung erwartete Gebäude in diesem Jahr fertig. Einige Bereiche, wie etwa eine Aussichtsplattform im 100. und 101. Stock, sollen allerdings erst Ende 2015 eröffnet werden.

60 Prozent vermietet

"Unsere Führungsverantwortlichen ziehen heute ein, um ein gutes Beispiel zu geben", sagte John Duffy vom Condé-Nast-Verlag. Duffy räumte ein, dass einige Mitarbeiter befürchten, auch das neue World Trade Center könnte zum Ziel eines Anschlags werden. Insgesamt will Condé Nast bis Januar 3400 Mitarbeiter zwischen dem 20. und dem 44. Stockwerk unterbringen. Nach Angaben des Hausverwalters Durst Organization sind bereits 60 Prozent der Fläche vermietet.

Rettungskräfte am 11. September 2001 (Foto: AFP/Getty)

Blick zurück: Ground Zero nach dem 11. September 2001

Am 11. September 2001 hatten Mitglieder des Terrornetzwerks Al-Kaida Passagierflugzeuge entführt und in das World Trade Center sowie ins Pentagon in Washington gesteuert. Eine vierte entführte Maschine stürzte im Bundesstaat Pennsylvania nahe der Ortschaft Shanksville in ein Feld. Insgesamt starben bei den Anschlägen 2983 Menschen, davon allein 2753 in New York. Dort erinnern ein Mahnmal sowie ein Museum an das Attentat.

ml/jj (afp, dpa)