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Kultur

Das Geheimnis der "Stillen Nacht"

Zum ersten Mal erklang die "Stille Nacht" schon 1818 in der Christmette im österreichischen Oberndorf. Doch bis das Weihnachtslied weltweit in aller Munde war, vergingen viele Jahre.

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Kinderlein kommen und singen

Die Herkunft des Weihnachtsliedes "Stille Nacht" blieb lange im Dunkeln. Man nahm an, es sei ein traditionelles Lied aus Tirol und vermutete Mozart, Haydn oder Beethoven als Komponisten. Die Wahrheit kam erst vor einiger Zeit ans Licht. Als ein Manuskript mit Text, Melodie und Autorennamen auftauchte, wurde deutlich, dass das weltweit wohl bekannteste Weihnachtslied von zwei unbekannten Österreichern stammt.

Premiere mit Gitarre

Joseph Mohr hatte im Jahr 1816 den entscheidenden Einfall und dichtete sechs Strophen von "Stille Nacht". Er war damals ein junger Priester im österreichischen Pilgerort Mariapfarr. Ein Jahr später wurde er nach Oberndorf bei Salzburg versetzt. Dort traf er Franz Xaver Gruber, einem Musiklehrer aus dem nahen Arnsdorf und Leiter eines Chores. Aus der Bekanntschaft wurde bald eine Freundschaft. Am 24. Dezember 1818 zeigte der Priester seinem Freund sein Manuskript und bat ihn, den Text zu vertonen. Am gleichen Tag noch komponierte Gruber die Melodie. Und am Abend, während der Mitternachtsmesse, sangen die beiden vor dem Altar das erste Mal das Lied.

Mohr sang den Tenor und begleitete sich selbst mit der Gitarre. Der Komponist Gruber übernahm die Basspartie. Einige Noten der ursprünglichen Melodie Grubers sind im Laufe der Zeit verändert worden, der Text aber ist gleich geblieben.

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