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Podcast Wirtschaft

Das ganze Sparen für die Katz (22.07.2013)

In Europa wachsen die Schuldenberge weiter +++ Japan sagt "Ja" zu den Abenomics +++ Das Ende der Doppelspitze bei SAP +++ Strom für Graciosa – Grüner Strom für eine portugiesische Insel

ARCHIV - Zahraeder am Stand des Waelzlagerherstellers NKE aus Oesterreich, aufgenommen am 23. April 2009 auf der Hannover Messe in Hannover. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Juni 2009 zum dritten Mal in Folge verbessert. Die Hoffnung auf ein Ende der Talsohle liess den ifo-Geschaeftsklimaindex von 84,3 auf auf 85,9 Punkte steigen, wie das Muenchner Wirtschaftsforschungsinstitut am Montag, 22. Juni 2009, mitteilte. (AP Photo/Joerg Sarbach) --- FILE - A man is seen through a big bearing at the booth of NKE of Austria at the industrial fair in Hanover, Germany, Thursday, April 23, 2009.Some 6,150 exhibitors from 61 different nations participate in the world's largest fair for industrial technology.(AP Photo/Joerg Sarbach)

Deutschland Wirtschaft Symbolbild Konjunktur IFO

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Wirtschaft (22.07.2013)

Jetzt haben wir – und zwar nicht nur in Deutschland, sondern vor allem auch in den südlichen Ländern der Gemeinschaft - gespart und noch einmal gespart. Das wird doch was genutzt haben! Doch die Wissenschaftler der europäischen Statistik-Behörde Eurostat sind da ganz anderer Ansicht. Martin Bohne über ihre gar nicht erfreulichen Zahlen.

In Japan kriselt es seit 20 Jahren. Auch dort ist die Staatsverschuldung schwindelerregend – doch das eigentliche Problem des Landes heißt Deflation. Regierungschef Abe bekämpft sie so energisch, dass seine Politik bereits mit einem Namen ausgezeichnet worden ist: Abenomics. Dafür hat der Premier nun ein weiteres "Ja" von den Wählern bekommen.

Europas führende Software-Schmiede, SAP, leistet sich eine Doppelspitze. Das heißt: Hat sich geleistet. Denn Co-Chef Jim Hagemann Snabe zeiht sich jetzt zurück und wechselt in den Aufsichtsrat. Der 47-jährige Däne, wolle, so das Unternehmen, "mehr Zeit mit der Familie verbringen". Wie ist diese Nachricht an der Börse, SAP ist ja immerhin ein Dax-Konzern, aufgenommen worden?

Graciosa – ein schöner Name für eine schöne Insel: Auf dem zu den portugiesischen Azoren mitten im Atlantik gehörende Eiland leben rund 5000 Menschen. Die wollen natürlich auch Fernseher und Kühlschränke haben – und dafür brauchen sie Strom. Den beziehen sie bislang aus der Hauptstadt. In Santa Cruz de Graciosa steht nämlich ein großer Dieselgenerator, der die Energie für die Insel produziert und dafür täglich eine schwarze, stinkende Rußwolke ausstößt. Nun will ein junges Berliner Unternehmen den Strom für Graciosa ökologisch produzieren und dafür sorgen, dass die Insel schon im nächsten Jahr keine fossilen Energieträger mehr braucht

Redakteur am Mikrophon: Dirk Ulrich Kaufmann

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