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Sport

Das feuerrote Fanmobil begleitet die deutsche Fußball-Nationalmannschaft

Am Mittwoch spielt die deutsche Nationalmannschaft im Halbfinale gegen die Türkei. Die vielen nach Basel reisenden deutschen Fans werden auch in der Stadt am Dreiländereck auf das 12-köpfige EM-Fan-Projekt zählen können.

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Fanmobil in Basel, Euro 2008, Foto: Arnulf Boettcher

Wenn die deutsche Fußball-Nationalmannschaft auf Auslandreisen geht, ist die Mobile Fanbotschaft nicht weit. So auch bei der EURO 08. An den Spielstätten in Klagenfurt, Wien und Basel bezieht der Oldtimerbus des Fanprojekts Stellung an zentralen Punkten, um möglichst viele Fans zu informieren. „Wir machen die Fanbetreuung für die deutschen Fans, sind mit unserem feuerroten Fanmobil da, verteilen unsere Fan-Guides und leisten Hilfestellung jeglicher Art", erklärt Volker Goll von der Koordinierungsstelle Fan-Projekte. Die von ihr verteilten kostenfreien Fan-Guides liefern vor allem Unterhaltsames, aber auch wertvolle Tipps rund um die EM.

Hysteriedebatte in Klagenfurt Das zwölfköpfige Team besteht überwiegend aus Sozialarbeitern und ist mit Herz und Leidenschaft dabei, so Volker Goll: „Es ist immer wieder schön, wenn man jemanden erfolgreich hilft, wenn etwa das Ticket-Voucher verloren gegangen ist." Über die Stimmung in Wien und Basel äußern sich die Mitarbeiter des Fanprojekts erfreut, nur in Klagenfurt war von EM-Euphorie nicht viel zu spüren: „Dort waren wegen dieser ganzen Hysteriedebatte kaum Österreicher da. Und Frauen ist in der örtlichen Presse geraten worden, nicht zur Fanmeile zu gehen. Das haben sie sich selbst eingebrockt. Man hat nicht auf gute Ratschläge gehört, und das Ergebnis hat man ja gesehen."

DFB fördert die Arbeit des Fanprojekts

DFB-Sicherheitschef vor Fanmobil in Basel

Der DFB-Sicherheitsbeauftragte Helmut Spahn (2. von rechts) vor dem Fanmobil in Basel, Euro 2008, Foto: Arnulf Boettcher

Die Fanbetreuung wird von der UEFA, vor allem aber vom Deutschen Fußball-Bund finanziell gefördert. Helmut Spahn, der Sicherheitsbeauftragter des DFB, freut sich über die Arbeit des Fanprojekts. „Logischerweise finden wir das gut, und die Zusammenarbeit mit der Koordinierungsstelle ist in den letzten zwei Jahren optimal gelaufen. Es ist für uns Standard bei großen Turnieren, unseren Fans diesen Service anzubieten." Bis auf wenige Ausnahmen ist die EM friedlich verlaufen, Sachbeschädigungen hat es so gut wie gar nicht gegeben. Für Helmut Spahn hat daran auch das Fanprojekt großen Anteil: „Wir stehen in einem guten Kontakt zu den Fangruppen. Und die bisherigen Erfolge, das nämlich nichts passiert ist, belegen auch, dass wir auf dem richtigen Weg sind."