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Politik

Das Duell

Nun ist es endlich klar: Erstmals in der Geschichte Deutschlands wird sich ein Bundeskanzler mit seinem Herausforderer im Fernsehen "duellieren" - sogar zweimal! Monika Lohmüller über die Kandidaten.

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Die Wortgefechte zwischen Gerhard Schröder (SPD) und Unionskanzlerkandidat Edmund Stoiber finden ein paar Wochen vor der Bundestagswahl im September statt. Die Granden "duellieren" sich im Stehen – wie das bei einem Duell so üblich ist!

Gerhard Schröder hatte bereits früh genug wissen lassen, daß es ihm völlig egal sei, ob er mit seinem Kontrahenten im "sitzen, stehen oder liegen" um die Gunst der Wähler ringen solle. Klar, der Kanzler kommt in den Medien in allen Lagen stets gut 'rüber. Stoiber muß da noch ein bißchen zulegen! Gut, dass mit dieser Entscheidung Deutschland ein Problem weniger hat.

Allerdings - die kleinen Parteien ärgern sich tierisch über diese "Personalisierung des Wahlkampfes". FDP-Chef Guido Westerwelle findet, daß die Chancengleichheit verletzt ist und will sich überlegen, ob er sich auf dem FDP-Parteitag Mitte Mai nicht zum liberalen Kanzlerkandidaten küren lassen soll.

Ein Duell zu Dritt? Das wär's! Westerwelle würde wohl die liegende Position bevorzugen, da er seit kurzem auf seinen Schuhsohlen das Wahlziel seiner Partei in leuchtenden Zahlen trägt: 18 Prozent!