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Fußball

Das Duell der Superstars

Kann Manchester United den Champions League-Titel verteidigen? Oder wird der FC Barcelona den Pokal in den Himmel von Rom heben? Wer ist der Beste? Ronaldo oder Messi? Die Antworten an diesem Mittwoch!

Embleme der Finalteilnehmer (Quelle: AP/DW)

Sie sind die wohl besten Spieler der Welt: Cristiano Ronaldo und Lionel Messi. Der eine, Ronaldo, Weltfußballer 2008, Titelverteidiger in der Champions League und dreimaliger englischer Meister mit Manchester United, der andere, Messi, Olympiasieger, dreimal spanischer Meister mit dem FC Barcelona und Champions League-Sieger 2006.

An diesem Mittwoch treffen sie aufeinander, im bedeutendsten Spiel des Jahres, im Endspiel der Champions League. In Rom wird sich zeigen, wer von den beiden der Beste ist. Denn nur dann, wenn es um richtig viel geht, trennt sich die Spreu vom Weizen. Schon allzu oft sind vermeintliche Weltstars in wichtigen Partien untergegangen, oder sie haben sich zumindest versteckt. Frag nach bei Michael Ballack!

Duell der Weltstars

Spielszene (Foto: picture alliance)

Zug zum Tor: Barcelonas Messi (li.) im Halbfinale gegen den FC Chelsea

Von Messi und Ronaldo ist das nicht zu erwarten. Ihre Bühne ist die Champions League. Messi, der Argentinier, hat in dieser Saison in elf Begegnungen schon achtmal getroffen, ist damit der effektivere. Sein portugiesischer Konterpart im Trikot von Manchester United bringt es bei der selben Anzahl an Spielen nur auf vier Treffer. Aber Ronaldo besticht durch seine Dribblings – und die sowie seine manchmal provokante Art sind Ursachen für viele gegnerische Fouls und bringen seinem Team die Chance, durch Freistöße zum Torerfolg zu kommen. Man darf gespannt sein, welche Philosophie am Mittwoch die erfolgreichere ist.

Cristiano Ronaldo (Foto: AP)

Ronaldo will den Cup behalten

Unzweifelhaft sind ManU und Barcelona die momentan besten Mannschaften Europas. Zu Hause haben sie sich längst die Landesmeistertitel gesichert, traten daher am vergangenen Wochenende mit der zweiten Garnitur an und blamierten sich jeweils. Aber die Meisterschaft interessierte die beiden Meistertrainer Pep Guardiola (Barcelona) und Alex Ferguson (ManU) überhaupt nicht mehr. Auch sie wollen sich ein Denkmal setzen mit dem Gewinn der Champions League.

Junger Fuchs gegen Alten Fuchs auf der Trainerbank

Pep Guardiola (Foto: AP)

Barcelonas Trainer Guardiola hat sein Team schnell in den Griff bekommen

Für den erst 38-jährigen Guardiola wäre es der erste internationale Titel als Trainer – als Spieler hielt er den Landesmeister-Pokal schon 1992 in die Höhe. Das 67-jährige Manchester-Urgestein Ferguson hätte an der Siegerehrung fast schon Gewohnheitsrecht. Bereits zum dritten Mal würde er die Trophäe in die Höhe recken. Das wäre Rekord, aber er wiegelt ab, will von Statistiken nichts wissen. „Mit jedem Erfolg“, so sagt er, „werden die Erwartungen höher. Da warte ich dann nur auf den Schlag ins Gesicht, auf die Schlagzeile: Ferguson ist fertig, sein Haltbarkeitsdatum ist abgelaufen. Deswegen achte ich nicht zu sehr darauf, was vorher geschrieben wird.“

Alex Ferguson (Foto: AP)

Möchte zum dritten Mal die Champions League gewinnen: Alex Ferguson

Immerhin kann Ferguson personell aus dem Vollen schöpfen. Rooney, Berbatov und Tevez sind alle topfit und damit zusammen mit Ronaldo ein Problem für den FC Barcelona. Denn bei den Spaniern fehlen gleich vier Abwehrspieler, so dass Guardiola zum Tüfteln gezwungen ist. Neben den gesperrten Außenverteidigern Dani Alves und Eric Abidal stehen auch die verletzten Rafael Marquez und Gabriel Milito nicht zur Verfügung. Und noch ein Vorzeichen spricht für Manchester: Die Engländer sind seit 25 Champions League-Spielen ungeschlagen. Zuletzt verlor ManU im Halbfinale 2007 im Rückspiel beim AC Mailand, damals allerdings saftig mit 0:3.

Autor: Tobias Oelmaier
Redaktion: Arnulf Boettcher

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