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Wirtschaft

Daimler und Telekom bei Lkw-Maut im Visier der EU-Wettbewerbshüter

DaimlerChrysler und Deutsche Telekom müssen für die gemeinsame Erhebung der Lkw-Maut auf deutschen Autobahnen möglicherweise Zugeständnisse an die Brüsseler EU- Wettbewerbshüter machen. Die Brüsseler Behörde verlängerte wegen schwerer Wettbewerbsbedenken ihre laufende Prüfung des Gemeinschaftsunternehmens Toll Collect um bis zu vier Monate. Die Kommission befürchtet nach eigenen Angaben vom Montag eine möglicherweise marktbeherrschende Stellung der Mutter-Unternehmen in der Sparte. Die Toll Collect GmbH soll jeweils zu 45 Prozent von der DaimlerChrysler AG (Stuttgart) und der Deutsche Telekom AG (Bonn) gehalten werden. Der französische Autobahnbetreiber Cofiroute S.A. soll die restlichen zehn Prozent haben. Das Bundesverkehrsministerium erwartet laut früheren Angaben aus den Maut-Einnahmen jährlich rund 3,4 Milliarden Euro. Lkw über zwölf Tonnen müssen je nach Achszahl und Schadstoffausstoß durchschnittlich rund 15 Cent pro Kilometer zahlen, hatte es geheißen.

  • Datum 23.12.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/31NJ
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