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Wirtschaft

Daimler startet mit Gewinnsprung

Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat Umsatz und Gewinn dank neuer Modelle, dem schwächeren Euro und der weltweit regen Nachfrage im ersten Quartal sprunghaft gesteigert.

Insgesamt setzte das Unternehmen im ersten Quartal mit 641.600 Pkws und Nutzfahrzeugen weltweit 13 Prozent mehr Fahrzeuge als im Vorjahresquartal ab. Das bereinigte operative Ergebnis vor Abzug von Zinsen und Steuern (Ebit) schnellte um 41 Prozent gegenüber dem Vorjahrszeitraum auf 2,9 Milliarden Euro in die Höhe, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der Umsatz kletterte um 16 Prozent auf 34,2 Milliarden Euro.

Die Marke mit dem Stern konnte mit neuen Modellen wie der Neuauflage ihres Verkaufsschlagers Mercedes C-Klasse von der robusten Konjunktur in den USA und China sowie der Erholung in Europa profitieren. Auch der schwächere Euro verlieh dem Autobauer Rückenwind - währungsbereinigt wäre der Umsatz nur um neun Prozent gestiegen.

Umsatzrendite steigt

Die Produktoffensive und das Effizienzprogramm zahlten sich nun aus, erklärte Vorstandschef Dieter Zetsche. Die Pkw-Sparte Mercedes-Benz kam im ersten Quartal ihrem Ziel einer Umsatzrendite von zehn Prozent einen großen Schritt näher. Im laufenden Geschäft blieben 9,2 Prozent vom Umsatz als Gewinn hängen im Vergleich zu sieben Prozent im Vorjahreszeitraum. Die Konkurrenten BMW und die Volkswagen–Tochter Audi rangieren schon länger bei zehn Prozent.

Der Absatz von Personenwagen stieg in den ersten drei Monaten um 18 Prozent auf 459.700 Einheiten. Damit war das zurückliegende Vierteljahr das bisher absatzstärkste Quartal in der Geschichte des Unternehmens. Wachstumstreiber in Westeuropa war Großbritannien mit einem Plus von 17 Prozent, in Deutschland stieg der Absatz um elf Prozent. Auch in den größten Märkten USA mit +14 Prozent, China mit +24 Prozent sowie in Japan (+23 Prozent) und Südkorea (+20 Prozent) haben die Stuttgarter ihren Wachstumskurs fortgesetzt.

Den Ausblick für das Gesamtjahr bekräftigte Daimler: Der operative Gewinn soll in der Pkw- wie in der Lkw-Sparte deutlich steigen, worunter für die Branche ein Plus von mindestens zehn Prozent zu verstehen ist.

wen/ul (dpa,rtr)