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Biathlon

Dahlmeier Weltmeisterin in der Verfolgung

Laura Dahlmeier gewinnt auch die Verfolgung und sichert sich bei den Biathlon-Weltmeisterschaften die dritte Medaille nach Gold in der Mixed-Staffel und Sprint-Silber. Nun wackelt ein Rekord.

Zweimal Gold, einmal Silber: Laura Dahlmeier eilt bei der Biathlon-WM in Hochfilzen von Triumph zu Triumph. Acht Medaillen in Serie hat die 23-Jährige mittlerweile gewonnen. Ihren Titel in der Verfolgung verteidigte sie erfolgreich.

Bei ihrem insgesamt vierten WM-Titel gewann sie am Sonntag vor der Weißrussin Darja Domratschewa und Sprint-Siegerin Gabriela Koukalova aus Tschechien. Vierte wurde die Russin Irina Starych, die gerade erst ihre Doping-Sperre abgesessen hatte. "Heute ist es mir gut gelungen, cool zu zu bleiben", sagte  Dahlmeier dem TV-Sender ZDF, die ihre Führung im Gesamtweltcup weiter ausbauen konnte. "Als es um Gold ging, war sie eiskalt", lobte auch Bundestrainer Gerald Hönig, der schon Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner betreut hatte. "Wenn man diese Konstanz und Stabilität betrachtet, ist Laura die kompletteste und stabilste Athletin, die ich je betreut habe."

Medaillensammlung kann noch wachsen

In ihrem Zimmer in der Teamunterkunft heftet sie das Edelmetall gut sichtbar an die Wand, genau wie im Vorjahr in Oslo. Dahlmeier hatte 2016 am Holmenkollen fünf Medaillen in fünf Rennen gewonnen, nach der Titelverteidigung im Jagdrennen kann sie das sogar noch toppen. Dreimal stand Dahlmeier bereits auf dem Podest, drei weitere Chancen warten in Österreich noch auf die Ausnahmekönnerin. "Ich habe bei allen Rennen die Chance, dass es zu einer Medaille reicht", sagte Dahlmeier.

2017 Biathlon World Championships Laura Dahlmeier (picture alliance/dpa/Sputnik/A. Vilf)

Stammplatz: Achtmal in Serie schaffte es Laura Dahlmeier (2.v.l.) aufs WM-Podest

Sollte das gelingen, könnte sie einen Rekord für die Ewigkeit aufstellen. Die Norwegerin Tora Berger schaffte 2012 und 2013 das Kunststück, neunmal in Serie auf einem WM-Podest zu stehen, Dahlmeier kann die Bestmarke bereits am Mittwoch mit einem Podestplatz im Einzel einstellen.

Deutsche Männer ohne Medaille

Die Männer verpassten dagegen trotz erstklassiger Ausgangspositionen die Medaillenränge in der Verfolgung. Sprint-Weltmeister Benedikt Doll landete einen Tag nach seinem sensationellen Erfolg über 12,5 Kilometer nach drei Schießfehlern auf dem elften Rang. Bester Deutscher wurde Simon Schempp auf Platz zehn.

Der französische Dominator Martin Fourcade verteidigte seinen WM-Titel aus dem Vorjahr erfolgreich, er setzte sich vor dem Norweger Johannes Thingnes Bö und dessen Landmann und Rekordweltmeister Ole Einar Björndalen durch.

og/tk (sid, dpa)

 

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