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Dada ist da

"Dada ist die Sonne, Dada ist das Ei …" - Dada? Da gab es doch mal eine Messe, damals, 1920? Die National Gallery in Washington hilft der Erinnerung nach. Anderswo gibt es Akte, Landschaften und Glück im Großformat.

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Das Rätsel hinter dem Glück

Ausstellungstipps 24.02.2006 Xenia Hausner in Wien Glücksfall in starken Farben

'Adler und Engel' von Xenia Hausner (2005)

Sie liebt starke Farben und das große Format: Die Wiener Malerin Xenia Hausner gestaltet ihre Gemälde mit großen Gesten und intensiver Leuchtkraft. Wie Schnappschüsse wirken die Porträts

und Situationen bisweilen, die in der Sonderausstellung "Glücksfall"

im Kunsthaus Wien zu sehen sind - Menschen im Glück und Menschen mit der Sehnsucht danach. Doch letztlich lässt die 54-jährige Künstlerin die Geschichte hinter dem Bild im Unklaren. Dadurch entsteht ein rätselvoller Kontrast zur realistischen Deutlichkeit der Darstellung. In den Mixed-Media-Arbeiten nimmt Hausner Fotografien zum Ausgangspunkt behutsamer Bearbeitung. Das Kunsthaus zeigt 30 ihrer Arbeiten aus den vergangenen zwei Jahren, darunter sind 20 großformatige Werke, die noch nie öffentlich zu sehen waren.

Bis 14. Mai 2006. Täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr

Auferstehung der Dada-Messe

Ausstellungstipps 24.02.2006 Dada-Ausstellung in Washington

'Fountain' von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917

Dada und die Avantgarde halten Einzug in der National Gallery in Washington. Das Museum zeigt ein breites Spektrum mit fast 450 Werken von mehr als 40 Künstlern, darunter von Hans Arp, Marcel Duchamp und Max Ernst, Man Ray, Francis Picabia, Kurt Schwitters und Sophie Taeuber. Die Ausstellung ist der Ersten Internationalen Dada-Messe in Berlin 1920 nachempfunden - und nach Angaben der National Gallery die umfassendste Dada-Schau, die es je in den USA gab. Sie betont den historischen Kontext der Bewegung mit einer Stummfilmschleife mit Szenen aus dem Ersten Weltkrieg. Bilder, Fotografien, Collagen und Tongedichte sind thematisch um die einstigen Dada-Zentren angeordnet: Zürich, Berlin, Hannover, Köln, Paris und New York.

Bis 14. Mai 2006. Montag bis Freitag 10.00 bis 17.00 Uhr und Sonntag 11.00 bis 18.00 Uhr.

Endlich wieder Ingres

Ausstellungstipps 24.02.2006 Ingres-Retrospektive in Louvre

Ein Besucher vor dem Ingres-Gemälde 'Femme nue dormant' (Nackte schlafende Frau, 1820)

Nach mehr als 40 Jahren zeigt Frankreich erstmals wieder eine große Ausstellung mit Werken von Jean-Auguste-Dominique Ingres (1780-1867). Mehr als 180 Exponate, darunter Gemälde und Zeichnungen, sind im Pariser Louvre zu sehen. "Wir zeigen den ganzen Ingres, das heißt den akademischen und den modernen Ingres", erklärt Stephane Guegan, einer der Kuratoren der Ausstellung. So sind neben den klassischen Historienmalereien und religiösen Darstellungen auch zahlreiche Aktbilder ausgestellt, die zu den erotischsten der damaligen Zeit gehören. Von den insgesamt zehn Porträts seiner Frau Madeleine, die in aller Welt zerstreut sind, konnte der Louvre neun in dieser Retrospektive vereinen.

Bis 15. Mai 2006. Täglich außer Dienstag von 9.00 bis 18.00 Uhr, Mittwoch, Freitag und Samstag bis 22.00 Uhr

Landschaften und Städte an der Wand

Ausstellungstipps 24.02.2006 von Poussin bis Canaletto in Turin

Die Pinakothek Gianni und Marella Agnelli zeichnet die Entwicklung der Landschaftsmalerei nach

Landschaftsmalerei und Stadtansichten aus dem 17. und 18. Jahrhundert stehen im Mittelpunkt einer großen Schau in der "Pinakothek Gianni und Marella Agnelli" in Turin. Die Ausstellung will die Entwicklung der Landschaftsmalerei verdeutlichen und vereint 65 Bilder von so berühmten Künstlern wie Bellotto, Van Bloemen, Canaletto, Dughet, Guercino, Poussin, Hubert Robert und Van Wittel. Sie ist fünf Sektionen unterteilt: klassische Landschaften, Landschaft und Alltagsleben, malerische und romantische Landschaften, Landschaften im Verderben sowie Veduten. Die Schau "Landschaft und Vedute. Von Poussin bis Canaletto" bleibt bis zum 14. Mai 2006 geöffnet. Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 19.00 Uhr; wegen der Olympischen Spiele auch am Montag, 13. und 20. Februar sowie 13. und 20. März

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