1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Fußball

Düsseldorf wieder Spitzenreiter

Düsseldorf hat mit einem 1:1 im Spitzenspiel gegen Frankfurt die Tabellenführung in der 2. Liga von Greuther Fürth zurückerobert. Der Punktgewinn gelang allerdings nur dank eines umstrittenen Foulelfmeters.

Frankfurter Spieler bedraengen Schiedsrichter Felix Brych. Foto: dapd

Frankfurter bestürmen Schiedsrichter Brych

Mit einem umstrittenen Foulelfmeter hat sich Fortuna Düsseldorf wieder an die Spitze der 2. Fußball-Bundesliga gesetzt. Jens Langeneke verwandelte in der Nachspielzeit des Spitzenspiels gegen Eintracht Frankfurt den Strafstoß zum 1:1 (0:0)-Endstand. Frankfurt war durch Benjamin Köhler (69. Minute) in Führung gegangen. "Es war ein lächerlicher Elfmeter", sagte Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner. Schiedsrichter Felix Brych hatte auf den Punkt gezeigt, nachdem der Düsseldorfer Timo Furoholm in einem Zweikampf mit Frankfurts Anderson zu Fall gekommen war. In der Tabelle führt Düsseldorf (44 Punkte) vor der Spielvereinigung Greuther Fürth (43) und Frankfurt (43).

Fürth stoppt Faderborn

Fürther Spieler bejubeln Tor gegen Paderborn. Foto: dapd

Fürther bejubeln einen von fünf Treffern

Pokal-Halbfinalist Greuther Fürth beendete die Erfolgsserie des SC Paderborn. Die Franken gewannen das Verfolgerduell mit den zuvor in 16 Spielen unbesiegten Ostwestfalen überraschend deutlich mit 5:1 (3:1). Der FC St. Pauli bleibt auch nach dem 21. Spieltag auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze. Gegen den VfL Bochum kamen die überlegenen Hamburger zu einem 2:1 (1:1) und rangieren nun mit 42 Punkten auf Platz vier. Bochum kassierte nach vier Spielen ohne Niederlage wieder eine Pleite, steht aber mit 27 Punkten im gesicherten Mittelfeld.

Der Abstiegskampf wird immer enger

Der FC Hansa Rostock hat mit seinem zweiten Saisonsieg neue Hoffnungen im Kampf um den Klassenverbleib im Fußball-Unterhaus geweckt. Hansa bezwang den MSV Duisburg mit 4:2 (2:2). Dabei erzielte der ehemalige Bundesliga-Torschützenkönig Marek Mintal gleich zwei Treffer für Rostock.

Der Karlsruher Torwart Dirk Orlishausen (v.) hält den Elfmeter vom Braunschweiger Dominick Kumbela (l.) (Foto: dpa)

KSC-Keeper Orlishausen (v.) hält den Elfmeter von Kumbela (l.)

Der Karlsruher SC hat im Abstiegskampf einen wichtigen Auswärtspunkt erkämpft. Eine Woche nach dem ersten Sieg unter Trainer Jörn Andersen (2:1 gegen Aue) erreichten die Badener bei Eintracht Braunschweig ein 0:0. Die größte Chance auf den Sieg verpasste Eintrachts Dominick Kumbela, der in der 57. Minute mit einem Foulelfmeter an KSC-Torwart Dirk Orlishausen scheiterte. Damit verkürzte der KSC den Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz auf zwei Zähler. Die Braunschweiger bleiben im gesicherten Mittelfeld, warten aber weiter auf den ersten Sieg nach der Winterpause.

Unterdessen hat Union Berlin die Erfolgsserie von Dynamo Dresden gestoppt. Die Berliner setzten sich mit 4:0 (1:0) durch. Damit konnten die Gastgeber nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge wieder dreifach punkten. Gleichzeitig gelang Union eindrucksvoll die Revanche für die 0:4-Hinspielpleite in Dresden. Dynamo verlor erstmals wieder nach zuletzt vier Spielen ohne Niederlage.

Spielausfall zum Auftakt

Aachens Benjamin Auer (r.) und der Cottbuser Rok Kronaveter kämpfen um den Ball (Foto: dapd)

Zweikampf: Aachens Auer (r.) und der Cottbuser Kronaveter.

Weil die Platzverhältnisse im Stadion von Erzgebirge Aue zu schlecht waren, war die Partie zwischen 1860 München und Aue bereits im Vorfeld abgesagt worden.

Die restlichen zwei Spiele zum Auftakt der 21. Runde konnten trotz der Minustemperaturen stattfinden. Alemannia Aachen musste eine Woche nach dem Überraschungssieg gegen den Aufstiegskandidaten FC St. Pauli einen kleinen Dämpfer im Kampf um den Klassenerhalt hinnehmen. Zwar ging Aachen bei Energie Cottbus in Führung, kassierte aber nur kurze Zeit später den Ausgleich zum 1:1 (0:0). Ebenfalls 1:1 (1:0) endete das Kellerduell des FSV Frankfurt mit dem FC Ingolstadt.

Autor: Calle Kops/Stefan Nestler (sid/dpa)
Redaktion: Tobias Oelmaier