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Fußball

Düsseldorf weiter auf Aufstiegskurs

Last-Minute-Sieg für Tabellenführer Fortuna Düsseldorf, Befreiungsschlag für den Karlsruher SC und Heimpleite für Eintracht Braunschweig: Der Auftakt des 14. Spieltages in der 2. Fußball-Bundesliga bot Spannung pur.

Düsseldorfs Ranisav Jovanovic (v.) und Sascha Rösler jubeln nach dem Treffer zum 2:1 durch Jovanovic (Foto: AP)

Rösler (o.) feiert Jovanovic nach dessen Siegtreffer

Düsseldorfs Trainer Norbert Meier (o.) jubelt mit seinen Spielern nach dem 2:1-Siegtreffer in der Nachspielzeit gegen Dresden (Foto: AP)

Trainer Meier (o.) und die Fortuna außer Rand und Band

Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf hält in der 2. Liga unbeirrt Kurs auf die Herbstmeisterschaft. Zum Auftakt der 14. Runde bezwangen die Rheinländer Dynamo Dresden durch ein Tor in der Nachspielzeit mit 2:1 (1:1) und sicherten mit dem elften Liga-Heimsieg in Serie ihre Tabellenführung. Doch die Fortuna tat sich gegen den Liga-Neuling lange schwer: Zwar brachte Maximilian Beister die Düsseldorfer (20. Minute) in Front. Doch Dynamo glich (44.) durch Mickael Poté aus. Als alles nach einer Punkteteilung aussah, traf Ranisav Jovanovic (90.+2) doch noch zum glücklichen Sieg. "Wir hatten das Quäntchen Glück", jubelte Fortuna-Profi Sascha Rösler. "Es ist Blödsinn, schon über Aufstieg zu diskutieren. Aber wir wissen auch, wie die Tabelle aussieht."

Braunschweig kassierte Heimniederlage

Union Berlins Spieler jubeln nach dem Treffer zum 1:2-Endstand (Foto: AP)

Unions Spieler nach dem 1:2

Eine Heimpleite gab es für Eintracht Braunschweig. Der Aufsteiger unterlag in einer packenden Begegnung Union Berlin mit 1:2 (0:1). Am vergangenen Montag hatten die Braunschweiger mit einem Sieg bei Greuther Fürth den Spitzenreiter aus Franken noch vom Thron gestürzt. Chinedu Ede (5.) brachte die Gäste aus Berlin in Front. Dennis Kruppke glich für die Hausherren aus (50.), doch Patrick Zoundi stellte den Sieg der Hauptstädter sicher.

Ohne Cheftrainer Heimsieg für Karlsruhe

Karlsruhes Klemen Lavric bejubelt seinen Treffer zum 3:1 (Foto: AP)

Karlsruhes Klemen Lavric bejubelt seinen Treffer zum 3:1

Nach zehn Spielen ohne Dreier behielt der Karlsruher SC gegen den FC Ingolstadt mit 3:2 (1:1) die Oberhand und verschaffte sich nach der Trennung von Trainer Rainer Scharinger etwas Luft im Tabellenkeller. In der Partie gegen Ingolstadt durfte Interimscoach Markus Kauczinski an der Seitenlinie jubeln. Zwar brachte Malte Metzelder die Gäste in Führung (13.). Doch Dennis Kempe (26.), Alexander Iaschwili per zweifelhaftem Foulelfmeter (57.) und Klemen Lavric (76.) drehten die Partie. Moritz Hartmann (87.) konnte nur noch verkürzen. Für Gäste-Coach Benno Möhlmann, dessen Team auch im achten Auswärtsspiel ohne Punkt blieb, wird es nun immer enger. "Das war ein erster Schritt, aber nicht mehr", sagte Kauczinski. Beim KSC soll nun schnell Scharingers Nachfolger präsentiert werden. "Bis Montag haben wir den Richtigen gefunden", sagte Sportdirektor Oliver Kreuzer. "Es sind einige Kandidaten noch auf der Liste."

Autor: Calle Kops (mit sid und dpa)

Redaktion: Wolfgang van Kann