1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Fußball

Düsseldorf patzt im Aufstiegsrennen

Fortuna Düsseldorf und St. Pauli lassen im Aufstiegkampf der 2. Fußball-Bundesliga wichtige Punkte liegen. Greuther Fürth und Eintracht Frankfurt eilen am 26. Spieltag weiter der ersten Liga entgegen.

Fortuna Düsseldorf hat im engen Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga einen Rückschlag hinnehmen müssen. Das Team von Trainer Norbert Meier kam bei Energie Cottbus nur zu einem 1:1 (0:1). Mit 52 Punkten liegt die drittplatzierte Fortuna nun deutlich hinter den am Wochenende siegreichen Spitzenteams Greuther Fürth (56) und Eintracht Frankfurt (55) und hat zudem nur einen Zähler Vorsprung auf die Verfolger FC St. Pauli und SC Paderborn. Den Cottbusern gelang dagegen der erst zweite Erfolg in den vergangenen elf Spielen, die Mannschaft von Ex-Fortune Rudi Bommer steht damit im gesicherten Mittelfeld der Tabelle.

Der FC St. Pauli hat wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg verloren. Beim FC Erzgebirge Aue unterlagen die Hamburger mit 1:2 (1:0). Die Sachsen blieben damit auch im dritten Heimspiel unter dem neuen Trainer Karsten Baumann ungeschlagen und konnten im Kampf gegen den Abstieg Boden gut machen.

Fürth wieder an der Spitze, Paderborn patzt

Die Spieler von Fürth jubeln über das 0:1 (Foto: dpa)

Die Fürther jubeln über das 0:1

Dagegen bleibt die Spielvereinigung Greuther Fürth klar auf Aufstiegskurs und geht das Pokal-Duell mit dem deutschen Meister Borussia Dortmund als Zweitliga-Tabellenführer an. Drei Tage vor dem mit Spannung erwarteten Halbfinale im DFB-Pokal gegen den BVB gewannen die Franken beim TSV 1860 München mit 4:1 (2:1).

Unterdessen hat der SC Paderborn im Aufstiegsrennen den nächsten Rückschlag hinnehmen müssen. Eine Woche nach dem 0:0 gegen den VfL Bochum gab es für die Ostwestfalen beim FC Ingolstadt eine 0:4 (0:1)-Niederlage. Während der Rückstand der Paderborner auf Spitzenreiter Greuther Fürth nunmehr sechs Punkte beträgt, sammelt Ingolstadt weiter fleißig Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. Die Partie gegen Paderborn war bereits das neunte Spiel nacheinander ohne Niederlage - und ein verdienter Sieg für die Ingolstädter.

Eintracht Frankfurt bleibt dran

Frankfurts Mohamadou Idrissou (l.) erzielt per Kopfball das Tor zum 3:0 (Foto: dpa)

Idrissou (l.) erzielt das 3:0

Zum Auftakt der 26. Runde bezwang Eintracht Frankfurt in souveräner Manier Dynamo Dresden mit 3:0 (3:0) und rangiert aktuell auf Platz zwei. Vor allem die erste Hälfte war überragend, schon zur Pause hatte es 3:0 gestanden, und das vor erstligaverdächtigen 36.000 Zuschauern im heimischen Stadion. 500 davon waren aus Dresden angereist - trotz eines Verbots durch den DFB wegen vorausgegangener Ausschreitungen und trotz eines Appells durch den Verein, sich an die Anweisung zu halten. In der zweiten Halbzeit schaltete die Eintracht einen Gang zurück, weitere Tore fielen nicht. So blieb es beim 3:0.

Mit dem ersten Sieg nach sieben Spielen hat der MSV Duisburg im Abstiegskampf einen wichtigen Erfolg gefeiert. Der Tabellen-15. gewann das Westderby gegen den VfL Bochum mit 2:1 (1:1) und vergrößerte den Abstand zum Relegationsplatz auf drei Punkte.

Aachen in höchster Abstieggefahr

Alemannia Aachen kommt in dieser Saison einfach nicht zur Ruhe. Die Aachener blieben auch im sechsten Spiel in Folge ohne Sieg. Diesmal verloren sie zu Hause gegen Union Berlin mit 1:3 (1:2) und stehen auf dem Relegationsplatz. Dagegen sicherte sich der zweite Frankfurter Club, der FSV, einen Punkt im Kampf gegen den Abstieg. Bei Eintracht Braunschweig erkämpften sich die Hessen ein 0:0.

Für den Karlsruher SC und Hansa Rostock wird es am Tabellenende immer enger. Der Tabellenvorletzte und der Tabellenletzte spielten im Kellerduell nur 2:2 (1:1). Beide verpassten dadurch den ersehnten Befreiungsschlag. Gemessen an ihrer Tabellensituation und nervlichen Anspannung boten beide Teams jedoch ein ansehnliches und vor allem spannendes Spiel. Trotz zweimaligen Rückstands waren die Karlsruher dem Sieg lange Zeit näher als die Rostocker.