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Wirtschaft

Dämpfer für Oracle

Im Wettstreit auf dem heiß umkämpften Markt für Unternehmenssoftware hat der SAP-Konkurrent Oracle erneut eine Abfuhr einstecken müssen. Nachdem Oracle dem US-Softwarekonzern BEA Systems eine milliardenschwere Offerte unterbreitet hatte, lehnte BEA-Vizepräsident William Klein in einem Brief an Oracle ab. Das Unternehmen sei deutlich mehr wert als die gebotenen 6,6 Milliarden Dollar. In den letzten drei Jahren hatte Oracle unter Führung von Vorstandschef Larry Ellison über 30 Konkurrenzunternehmen geschluckt und dafür insgesamt 25 Milliarden Dollar ausgegeben. Anfang der Woche hatte SAP die Übernahme des französischen Spezialisten für Analysesoftware Business Objects für 4,8 Milliarden Euro angekündigt. Bislang setzte der Konzern im Gegensatz zu Oracle vor allem auf kleinere Übernahmen und Wachstum aus eigener Kraft.