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Cyber-Classrooms - virtuelle Klassenzimmer als Exportschlager

Schwebende Moleküle im dreidimensionalen Raum – so soll Chemie begreifbar werden. Das Stuttgarter Softwareunternehmen Visenso nutzt seine Erfahrung mit 3-D-Programmen zur Entwicklung virtueller Klassenräume. Die neue Lernsoftware trifft auf große Nachfrage.

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Die gleiche Spielkonsole wie zu Hause - nur liefert die Wii den Schülern jetzt die Umgebung für eine mathematische Kurvendiskussion im dreidimensionalen Raum, schwebende Moleküle, Kunstwerke zum Anfassen. "Immersive Teaching" nennt sich diese Erlebniswelt. Bisher hat die Stuttgarter Softwarefirma mit Architektursimulationen, Crashtests und virtuellen Fabriken rund 2 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Nun sollen die Cyber-Classrooms dem Unternehmen einen Wachstumsschub geben. Für Pilotprojekte in Deutschland und Antwerpen hat man mit dem Chemiekonzern Evonik, der gut ausgebildete Fachkräfte sucht, einen zahlungskräftigen Sponsor gewonnen. Visenso-Chef Martin Zimmermann hat die Cyber-Classrooms sogar schon nach Vietnam verkauft. Marion Hütter ist im wahrsten Sinne des Wortes in das neue Geschäftsfeld eingetaucht.