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CSU

CSU-Chef Horst Seehofer erleidet Schwächeanfall

Bei einer Bürgersprechstunde in München sackte der CSU-Chef in sich zusammen. Ein Sprecher der Staatskanzlei teilte mit, Seehofer gehe es wieder gut. Es ist nicht der erste Schwächeanfall des Ministerpräsidenten.

Horst Seehofer (Archivbild) habe bei der Bürgersprechstunde ein "kurzes Unwohlsein" gehabt und sich hinsetzen müssen, sagte ein Sprecher der Münchner Staatskanzlei. Danach habe der CSU-Chef aber die Veranstaltung wie geplant fortsetzen können. "Es geht ihm gut", so der Sprecher weiter. Seehofer sei in den vergangenen Tagen leicht erkältet gewesen. Zuerst hatte die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) über den Schwächeanfall beim Tag der offenen Tür in der Staatskanzlei berichtet.

Erinnerungen an Wildbad Kreuth 

Demnach war der bayrische Ministerpräsident und CSU-Parteichef eine halbe Stunde nach Beginn der Veranstaltung am Rednerpult zusammengesackt, er habe von zwei Mitarbeitern festgehalten werden müssen. Als Seehofer nach einem erneuten Wegsacken wieder fast gestürzt sei, sei er von Mitarbeitern gestützt zu einem Stuhl geführt und mit Wasser versorgt worden. Auf die Frage, ob man die Bürgersprechstunde nun besser abbrechen solle, antwortet Seehofer nur: "Bitte weitermachen." Kurz darauf habe Seehofer wieder Fragen beantworten können, erst im Sitzen, später auch im Stehen, berichtet die SZ.

Auch bei der CSU-Klausurtagung in Wildbad Kreuth  im Januar hatte der CSU-Chef vor den CSU-Landtagsabgeordneten einen Schwächeanfall erlitten. Seehofer habe sich plötzlich am Rednerpult festhalten müssen, berichteten damals Teilnehmer. Er sei gestützt und zu seinem Platz geführt worden, von dort aus habe der bayrische Ministerpräsident im Sitzen weitergeredet.

Herzmuskelentzündung legte Seehofer lahm

Im vergangenen Sommer hatte Seehofer während der Aufführung der fast vierstündigen Oper "Tristan und Isolde" bei den Bayreuther Richard-Wagner-Festspielen über gesundheitliche Probleme geklagt. Er verbrachte daraufhin eine Nacht zur Sicherheit in einem Krankenhaus. Einen geplanten Staatsempfang in Bayreuth musste Seehofer deshalb absagen. Im Jahr 2002 war der CSU-Chef lebensgefährlich erkrankt: Wegen einer Herzmuskelentzündung musste er lange auf der Intensivstation behandelt werden.