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Politik

Costa Rica Kompakt

Politik und Wirtschaft: Wer regiert in Costa Rica? Wovon leben die Menschen dort? Und: Wie heißt überhaupt die Währung? Hier die Antworten.

Flagge Costa Ricas

Óscar Arias (Foto: AP)

Präsident Óscar Arias

Nummer Eins im Staat ist der Präsident: Óscar Arias Sánchez. Der Sozialdemokrat ist international hochgeachtet. 1987 erhielt er den Friedensnobelpreis für sein Bemühen um dauerhaften Frieden in Mittelamerika. Aktuell versucht er, an einer Lösung der Staatskrise in Honduras mitzuarbeiten.

Die Wirtschaft des Landes ist seit gut zehn Jahren im Umbruch. Traditionelle Exportgüter wie Kaffee und Bananen verlieren an Bedeutung. Immer wichtiger werden der Tourismus - vor allem der so genannte Ökotourismus - und die High-Tech-Industrie. Das Unternehmen Intel hat 1996 eine riesige Chip-Fabrik errichtet und andere Investoren nachgezogen.

Auf dem "Happy Planet Index" ganz weit vorne

Touristen im Regenwald von Costa Rica (Foto: AP)

Öko-Tourismus auf dem Vormarsch

Aktuell beträgt die Wirtschaftsleistung Costa Ricas, also das Bruttoinlandsprodukt, fast 30 Milliarden US-Dollar im Jahr. Pro Costaricaner macht das 6580 Dollar. In Deutschland sind es fast 45.000 Dollar. Doch Geld allein macht nicht glücklich: Beim so genannten "Happy Planet Index", der das Wohlfühlgefühl der Bewohner eines Landes zu messen versucht, liegt Costa Rica weit vorne. Insgesamt ist das Land politisch und sozial sehr stabil - was nicht heißt, dass es keine Armut gibt. Aber: Bildungs- und Sozialsystem sind vergleichsweise gut entwickelt. Der Staat spart sehr viel Geld aufgrund der Tatsache, dass es in Costa Rica keine Armee gibt.

Geradezu beispielhaft ist die Stromerzeugung: deutlich über 90 Prozent kommen aus erneuerbaren Energien. Die Landeswährung heißt Colón. Ein Euro ist knapp 840 Colones wert (Stand 13.11.2009).

Autorin: Birgit Görtz

Redaktion: Marc Koch