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Presse

Costa Rica: DW-Intendant bei Staatspräsidentin

Wenige Tage vor ihrem Staatsbesuch in Deutschland hat die Präsidentin von Costa Rica, Laura Chinchilla, am Montag, 14. Mai, DW-Intendant Erik Bettermann in der Hauptstadt San José empfangen.

DW-Intendant Erik Bettermann und Costa Ricas Staatspräsidentin Laura Chinchilla

DW-Intendant Erik Bettermann und Costa Ricas Staatspräsidentin Laura Chinchilla

„Mit großer Begeisterung und Freude begrüßen wir die Ausweitung des Auftritts der Deutschen Welle in Lateinamerika und natürlich auch hier, in Costa Rica", sagte Staatspräsidentin Laura Chinchilla. „Ich denke, dass dies der beste Weg ist um in den unterschiedlichen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens die deutsch-lateinamerikanischen Beziehungen weiter zu verstärken und vertiefen", so Chinchilla weiter.

Die Präsidentin nahm damit Bezug auf die Lateinamerika-Strategie der DW und den Ausbau des spanischen Fernsehprogramms. Seit Februar 2012 bietet die DW zwei Kanäle für ihre Zuschauer in Lateinamerika: DW (Latinoamérica) mit täglich 20 Stunden Programm auf Spanisch und DW (Amerika) mit einem 20-stündigen deutschsprachigen Programm.

Kooperation mit SINART ausgebaut

Zuvor hatte DW-Chef Erik Bettermann mit dem staatlichen Rundfunk Costa Ricas, SINART, eine Ausweitung der Programmübernahme vereinbart, die Staatspräsidentin Chinchilla ebenfalls begrüßte. Außerdem sagte Bettermann dem Sender Expertise seines Hauses bei der Einführung einer Multiplattformstrategie zu.

Der DW-Intendant hatte außerdem an einer Diskussion im Rahmen der wöchentlichen TV-Talksendung Claves teilgenommen, die als Koproduktion beim DW-Partnersender Teletica aufgezeichnet wurde. Unter der Leitung von Moderator Gonzalo Caceres diskutierte Bettermann mit costa-ricanischen Journalisten über die Zukunft des Fernsehens. Dabei ging es auch um den Ethos des Journalismus und die Rolle der Neuen Medien.

Während seines Besuchs in San José traf der DW-Intendant auf Einladung des deutschen Botschafters, Ernst Martens, auch mit Vertretern der in Costa Rica ansässigen deutschen Institutionen zusammen, darunter GIZ, FES, DAAD. Bettermann erläuterte die DW-Strategie für Lateinamerika und stellte die erweiterten Angebote auf Spanisch und Deutsch vor.

Im Anschluss an Costa Rica besucht der Intendant auch Guatemala, El Salvador und Kuba. Auf dem Programm stehen politische und medienpolitische Termine sowie Gespräche mit Partnersendern und Medieninstitutionen.