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Kultur

Computerprogramme retten seltene Sprachen

Mit Hilfe spezieller Computerprogramme wollen amerikanische Wissenschaftler selten gesprochene Sprachen vor dem Aussterben bewahren. Muttersprachler sollen den Linguisten bei der Entwicklung spezieller Sprachsoftware helfen. Zu diesem Zweck arbeitet das Institut für Sprachtechnologie der Carnegie-Mellon-Universität in Pittsburgh unter anderem mit Vertretern der Inuit und der chilenischen Mapuche-Indianer zusammen.

Nur 10 bis maximal 50 Prozent der 6.800 Sprachen weltweit würden im nächsten Jahrhundert noch gesprochen, schätzt das Worldwatch-Institut. Die Pittsburgher Wissenschaftler wollen diesem Trend zumindest ein klein wenig entgegenwirken. Zunächst legen die Linguisten eine Datenbank mit Worten und Redewendungen der jeweiligen Sprache an. Dann lassen sie die Muttersprachler eine lange Liste von Sätzen übersetzen. Anhand dieser Daten kann der Computer, so hoffen die Wissenschaftler, Sprach- und Grammatikregeln erkennen, die dann die Basis für die Übersetzungssoftware bilden sollen.

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  • Datum 28.01.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/1lIo
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