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Fußball international

Coach Conte mit Chelsea oben auf

Am "Boxing Day" der englischen Premier League will Spitzenreiter Chelsea einen Rekord brechen, während Verfolger Liverpool auf einen Ausrutscher der Blues hofft. In Italien führt Juve, und in Frankreich überrascht Favre.

Chelsea-Trainer Antonio Conte jubelt (Foto: picture-alliance/ZUMAPRESS/D. Klein)

Der italienische Trainer Antonio Conte "revolutioniert" den FC Chelsea

Während sich die Bundesligisten in der Winterpause erholen dürfen, wird in der Premier League weitergespielt. Der "Boxing Day" hat in England Tradition und könnte für den FC Chelsea in diesem Jahr ein ganz besonderer werden. Trainer Antonio Conte, der in London nicht weniger als eine "italienische Revolution" (Times) angezettelt hat, will seine Erfolgsserie auch gegen den AFC Bournemouth fortsetzen. Vor einem Jahr hatte der damalige Titelverteidiger als Tabellen-16. einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegsränge, die Mannschaft schien tot, kurz vor Weihnachten setzte der Klub Jose Mourinho vor die Tür. Jetzt hat Conte bereits elf Spiele in Serie gewonnen.

Am zweiten Weihnachtstag könnten die Blues daheim gegen Bournemouth den zwölften Sieg in Serie folgen lassen und damit einen neuen Vereinsrekord aufstellen. Derweil können Trainer Jürgen Klopp und der FC Liverpool am "Boxing Day" vor dem Fernseher auf einen Ausrutscher des Spitzenreiters hoffen. Der Tabellenzweite Liverpool spielt erst am Dienstag. Sechs Punkte trennen den Zweiten der Premier League vom Tabellenführer. Gegen Stoke City, das im Mittelfeld der Tabelle stagniert, wollen die Reds den Rückstand auf Chelsea verkürzen, um die Chancen auf die erste Meisterschaft seit 1990 zu wahren.

Barca rückt näher an Real heran

Luis Suarez vom FC Barcelona im Porträt (Foto: Getty Images/D. Ramos)

Zwei Tore, drei Punkte für Barca: Stürmer Luis Suarez

In der spanischen Primera Division konnte der FC Barcelona seinen Rückstand auf Tabellenführer Real Madrid vorerst verkürzen. Die Katalanen gewannen ihr letztes Punktspiel vor der Winterpause überlegen mit 4:1 (1:0) gegen den Stadtrivalen Espanyol und liegen nun nur noch drei Punkte hinter dem Spitzenreiter aus der Hauptstadt.

Allerdings hat Barca auch ein Spiel mehr absolviert. Real trat am Wochenende nicht in der Liga an, sondern spielte um die Klub-WM. Nur einen Punkt hinter dem FC Barcelona lauert der FC Sevilla auf Rang drei.

Juve-Jagd in Italien

Die italienische Serie A geht mit Juventus Turin an der Spitze in die Winterpause. Zwar kam der AS Rom am 18. Spieltag noch bis auf vier Punkte an Italiens Rekordmeister heran, doch Juve ist noch mit einem Spiel im Rückstand.

Entsprechend waren die drei Punkte, die das Team um den deutschen Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger am letzten Spieltag vor der Pause verbuchen konnte, Gold wert. Die AS Rom besiegte Chievo Verona mit 3:1 (1:1).

Derweil musste Turins zweiter Verfolger Federn lassen. Der Tabellen-Dritte SSC Neapel kam beim AC Florenz nur zu einem glücklichen 3:3 (1:0) in der Nachspielzeit und rettete noch einen Punkt. Neapels Rückstand auf Turin ist bereits auf sieben Punkte angewachsen.

Favre führt in Frankreich

Nizza-Trainer Lucien Fave im Porträt (Foto: Reuters/W. Rattay)

Gut lachen hat Trainer Lucien Favre bei OGC Nizza

Hoch her ging es am 19. und damit letzten Spieltag der französischen Fußball-Ligue 1 in der Partie des bereits zuvor als Herbstmeister feststehenden OGC Nizza bei Girondins Bordeaux. Zum einen kam das Team des früheren Mönchengladbacher Erfolgstrainers Lucien Favre beim Ex-Meister nicht über ein 0:0 hinaus. Zum anderen sahen in der turbulenten Nachspielzeit der Partie bei Nizza Enfant terrible Mario Balotelli und der Ex-Schalker Younes Belhanda jeweils die Rote Karte. Damit geht Nizza mit zwei Punkten Vorsprung auf den AS Monaco in die Rückrunde. Monaco beendete das Jahr 2016 mit einem 2:1 (0:0)-Heimerfolg gegen SM Caen.

Derweil feierte Kevin Trapp bei seiner Rückkehr ins Tor des französischen Meisters Paris St. Germain einen klaren Sieg. Gegen den FC Lorient kam PSG zu einem 5:0 (2:0) und belegt bei Saison-Halbzeit mit 39 Punkten den dritten Tabellenplatz. Der frühere Kaiserslauterer und Frankfurter Trapp, der erst zu seinem siebten Saisoneinsatz in der Ligue 1 kam, erhielt von Trainer Unay Emery nach der jüngsten 1:2-Blamage beim Provinzklub EA Guingamp den Vorzug vor Alphonse Areola.

ck/sn (sid, dpa)

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