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Aktuell Afrika

Clinton lobt Reformen in Malawi

US-Außenministerin Hillary Clinton hat dem verarmten afrikanischen Land Malawi Unterstützung der Vereinigten Staaten zugesichert.

Bei einem Treffen mit Präsidentin Joyce Banda in der malawischen Hauptstadt Lilongwe rief Clinton die Staatschefin auf, ihre Politik der wirtschaftlichen Reformen fortzusetzen. So könne Malawi attraktiver für Investitionen aus dem Ausland werden.

Die USA unterstützten Banda und ihren Einsatz für "dieses absolut wundervolle Land", betonte Clinton. Banda war Stellvertreterin von Präsident Bingu wa Mutharika und folgte diesem nach seinem Tod im April im Amt nach. Sie ist das erste weibliche Staatsoberhaupt in der Geschichte Malawis und nach Liberias Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf das zweite in Afrika.

Wieder internationale Hilfe

Im vergangenen Jahr hatten die USA angesichts des zunehmend autoritären Führungsstils von Mutharika ihre Entwicklungshilfe in Höhe von 350,7 Millionen Dollar gestoppt. Im Juni diesen Jahres einigten sich der Internationale Währungsfonds und Malawi auf ein Hilfspaket in Höhe von 157 Millionen Dollar über den Zeitraum von drei Jahren, auch die Gelder aus den USA flossen wieder.

Malawi ist die fünfte Station der Afrikareise Clintons, die sie zuvor in den Senegal, nach Uganda, Südsudan und nach Kenia geführt hatte. Die nächsten Stationen sind Südafrika und Ghana, zudem entschied sich Clinton kurzfristig, auch Nigeria und Benin einen Besuch abzustatten.

wl/gmf (dapd, rtre)