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Wirtschaft

Chrysler will vor Börsengang Schulden bezahlen

Der US-Autokonzern Chrysler will noch vor seinem Börsengang alle Schulden bei der US-Regierung begleichen. Dies sei die wahrscheinlichste aller Optionen, sagte Chrysler-Chef Sergio Marchionne am Mittwoch (12.01.2011). Ende September schuldete der Konzern, der vom italienischen Autobauer Fiat kontrolliert wird, dem US-Finanzministerium 5,7 Milliarden Dollar und Kanada 1,2 Milliarden Dollar. Laut Marchionne hätten die Kosten zur Finanzierung dieser Schulden dazu beigetragen, dass Chrysler im abgelaufenen Jahr trotz des Verkaufs von 1,6 Millionen Fahrzeugen keine schwarzen Zahlen geschrieben habe. Der Chrysler-Chef stellte am Mittwoch zudem einen früheren IPO als bisher gedacht in Aussicht. Der Gang aufs Parkett könne bereits im dritten Quartal dieses Jahres erfolgen, kündigte Marchionne an. Bisher war das vierte Quartal anvisiert worden. Chrysler würde damit dem Beispiel von General Motors folgen. Die Opel-Mutter war im vergangenen Jahr sehr erfolgreich an die Börse zurückgekehrt.