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Kultur

Chronologie: Schwere Erdbeben im Iran

Immer wieder wird der Iran von schweren Beben getroffen. Eine Übersicht:

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Juni 2002: Über 300 Menschen sterben bei einem Beben im Nordwesten des Iran

Erdbeben im Iran

Ein Opfer des Erdbebens in der ostiranischen Stadt Bam wird von drei Nonnen notdürftig in einem Krankenhaus versorgt.

26. Dezember 2003: Die historische Stadt Bam und umliegende Ortschaften der Südost-Provinz Kerman werden von einem verheerenden Beben weitgehend zerstört. Mindestens 30.000 Menschen sterben. Amerikanische Experten beziffern die Stärke der Erdstöße auf 6,6 (Richterskala).

22. Juni 2002: Ein schweres Beben erschüttert den Nordwesten Irans, 305 Menschen sterben. Die Erdstöße der Stärke 6,1 auf der Richterskala zerstören tausende Häuser in 60 Dörfern, 95.000 Menschen werden obdachlos.

10. Mai 1997: Ein Beben der Stärke 7,3 kostet bis zu 2400 Menschen das Leben. Nahe der Grenze zu Afghanistan werden elf Dörfer verwüstet. Schwer betroffen sind auch die Städte Qaen und Birjand. Die Schäden belaufen sich auf mindestens 100 Millionen Dollar (86,4 Millionen Euro).

28. Februar 1997: Bei einem Erdbeben der Stärke 6,1 im Nordwesten stürzen etwa 12.000 Häuser ein. Die Todesbilanz in der Region Ardabil: wahrscheinlich mehr als 800. Etwa 440.000 Bewohner werden obdachlos.

21. Juni 1990: Beim schlimmsten Beben des Jahrhunderts in Iran kommen 40.000 bis 50.000 Menschen zu Tode, 100.000 werden verletzt. Zentrum der Zerstörungen ist die Schwarzmeerküste um Rasht. Das Beben der Stärke 7,7 richtet gewaltige Schäden in Höhe von rund acht Milliarden Dollar (6,8 Milliarden Euro) an.

28. Juli 1981: Erneut bebt in der Provinz Kerman die Erde (Stärke 7,3). Sieben größere Ortschaften, darunter Sirj und Schahdad, liegen in Trümmern. Etwa 1500 Menschen kommen ums Leben, 50.000 sind nach dem Einsturz ihrer Häuser obdachlos.

11. Juni 1981: Ein Beben der Stärke 6,9 zerstört die Stadt Golbaf in der Südprovinz Kerman. Die Zahl der Toten wird auf 1000 bis 3000 geschätzt.