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Amerika

Chronik: Waffengewalt in den USA

Die Vorkommnisse in Texas werden die Diskussion um Waffenbesitz in den USA erneut anheizen, denn immer wieder kommt es zu Massenschießereien. Hier die verheerendsten Fälle der vergangenen zehn Jahre.

12. Juni 2016

Orlando, Florida

Ein 29-jähriger Mann dringt in einen Nachtclub ein, der vorwiegend von Homosexuellen besucht wird. Dort nimmt er Geiseln und tötet insgesamt 49 Menschen, bevor er nach einigen Stunden selbst von der Polizei erschossen wird. Es ist der verheerendste Angriff eines Einzeltäters in der Geschichte der USA.

2. Dezember 2015

San Bernardino, Kalifornien

Ein Ehepaar dringt während der Weihnachtsfeier in eine Einrichtung für Menschen mit Entwicklungsbeeinträchtigungen ein. Sie töten 14 Menschen und verletzen 21 weitere. Auf der Flucht werden sie von der Polizei getötet. Die Tat war religiös motiviert - es handelt sich um den schwersten islamistischen Anschlag in den USA seit dem 11. September 2001.

San Bernardino, CA, USA, Trauernde mit Kerzen nach der Schießerei, Foto: Reuters

Trauernde in San Bernardino

18. Juni 2015

Charleston, South Carolina

In einer Kirche, in der vorwiegend die schwarze Bevölkerung von Charleston verkehrt, tötet ein Mann neun Menschen. Die Tat ist offensichtlich rassistisch motiviert. Kurze Zeit darauf wird er in North Carolina festgenommen.

16. September 2013

Washington Navy Yard

Ein 34-jähriger Marine-Reservist tötet auf einer Militärbasis im US-Bundestaat Washington zwölf Menschen und wird anschließend bei einer Schießerei mit der Polizei selbst getötet.

14. Dezember 2012

Newtown, Connecticut

In der Sandy-Hook-Grundschule erschießt ein 20-Jähriger 20 Kinder und sechs Erwachsene. Vor der Abfahrt zur Schule tötete er noch seine Mutter. Anschließend begeht er Selbstmord.

20. Juli 2012

Aurora, Colorado

Während der Mitternachtsvorstellung eines Batman-Films betritt ein bewaffneter Mann ein Kino, wirft Gasbomben und erschießt zwölf Menschen. 70 werden schwer verletzt. Minuten später wird er vor dem Kino festgenommen.

5. November 2009

Fort Hood, Texas

Ein Armeeangehöriger schießt in einer Militäreinrichtung in Texas um sich und tötet dabei 13 Menschen, mehr als 30 werden verletzt. Es ist der schwerste Zwischenfall aller Zeiten auf einer US-Militärbasis.

Amoklauf in Newtown Foto: dpa

Die Sandy-Hook-Grundschule in Newtown

3. April 2009

Binghampton, New York

In der städtischen Ausländerbehörde von Binghampton tötet ein Mann 13 Menschen und verletzt vier weitere schwer. Danach begeht er Selbstmord.

10. März 2009

Alabama

In Alabama tötet ein 28-Jähriger an drei verschiedenen Orten im Süden des US-Bundestaats insgesamt zehn Menschen. Fünf davon waren Familienmitglieder. Während einer anschließenden Schießerei mit der Polizei begeht er Selbstmord.

16. April 2007

Blacksburg, Virgina

An der Virginia Tech University tötet ein Student innerhalb von zwei Stunden 32 Menschen und verletzt 17 weitere schwer. Bis zum Attentat von Orlando 2016 war dies die Einzeltat mit den meisten Toten in der Geschichte der USA.

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