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Reporter

Chopin in Warschau heute

DW-TV Reporterin Andrea Horakh erkundet in Warschau, wie der Komponist Frédéric Chopin in der Stadt weiterlebt

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Polens Hauptstadt feiert in diesem Jahr den 200. Geburtstag des Komponisten Frédéric Chopin, mal wild, mal leise - und entdeckt sich als Musikstadt neu - im Jazz, im Rap, im Hip Hop - und immer ist Chopin mit im Spiel. Im Jubiläumsjahr 2010 ist der Komponist in Warschau allgegenwärtig. Flächendeckend prangt er auf riesigen Plakaten: mal im klassischen Portrait, mal als Graffiti-Kunst ganz zeitgemäß. Die Stadt setzt auf den neuen, modernen Chopin. In Warschau verbrachte der Musiker mehr als die Hälfte seines Lebens, hier begann er mit sieben zu komponieren, gab mit acht sein erstes Konzert. Jetzt sollen auch die erreicht werden, die nie Klassik hören. "Experience Chopin" verkündet das neue Chopin-Museum, die Stadt präsentiert den Musiker multimedial und mit großer Lebensfreude. Nur in einem Raum ist es ganz still: in der Heiligkreuzkirche, dort wo sein Herz liegt, eingemauert in eine Säule.

DW-TV-Reporterin Andrea Horakh hat es in Warschau an vielen Orten erfahren: Chopin lebt. Die Autorin hat Menschen getroffen, die sich mit Chopin auseinandersetzen, die auf irgendeine Weise mit ihm leben: die Studentin, die ihn klassich am Klavier spielt; Menschen, die in den Strassen zu seiner Musik tanzen; Kunststudenten, die ein ganz neues Bild des Komponisten entwerfen; eine Band, die seine Musik verjazzt; Beatboxer, die bei ihrer Großmutter zu Hause den Chopin-Rap anstimmen.

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