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Wirtschaft

Chip-Standort Dresden vor schweren Zeiten

Der sächsische Wirtschaftsminister Thomas Jurk hat die Insolvenz des Chipherstellers Qimonda als schweren Schlag für den Mikroelektronikstandort Dresden bezeichnet. Dennoch bleibe die Region eine starke Anhäufung der Branche in Europa, sagte er am Freitag in Dresden. Jurk kritisierte zugleich die Europäische Union und warf ihr eine verfehlte Industriepolitik vor. Mit der bisherigen Förderpolitik werde Europa entindustrialisiert. Dresden gilt als führender Mikroelektronikstandort in Europa. Qimonda zählt mit rund 3.000 Mitarbeitern zu einem der Leuchttürme. Der Halbleiterhersteller war wegen des weltweiten Preisverfalls bei Speicherchips in die finanzielle Schieflage geraten.