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Bildung

Chinesisches Recht als Studienfach

Sie lehren, forschen und publizieren – Was aber machen deutsche Professoren in den Semesterferien? Professor Peter-Tobias Stoll baut den neuen Studiengang "Chinesisches Recht" an der Uni Göttingen auf.

An den deutschen Universitäten sind noch Semesterferien. Das heißt aber nicht, dass wirklich alle Ferien machen. Deshalb wird die Zeit auch gerne als "vorlesungsfreie Zeit" bezeichnet. Es werden zwar keine Vorlesungen gehalten, aber die Professoren sind in dieser Zeit trotzdem recht aktiv, sei es in Forschungsprojekten oder beim Aufbau neuer Institute oder Studiengänge. Letzteres trifft auf Peter-Tobias Stoll zu, der die Semesterferien mit chinesischem Recht verbracht hat. Der Professor ist zum einen Direktor des Deutsch-Chinesischen Instituts für Rechtswissenschaft an der Universität Göttingen und zum anderen der deutsche Direktor für das gleichnamige Institut an der Universität Nanjing in China. Bereits seit 20 Jahren gibt es eine Kooperation zwischen den beiden Universitäten. In Nanjing wird schon seit langem deutsches Recht gelehrt, in Göttingen baut Peter-Tobias Stoll gerade den neuen Masterstudiengang "Chinesisches Recht und Rechtsvergleichung" auf. Nicht nur deutsche Unternehmen haben Standorte in China, auch chinesische Unternehmen sind mit ihren Dependancen immer stärker in Deutschland vertreten, so dass ein solcher Studiengang auf einiges Interesse stoßen wird. Das jedenfalls hofft Peter-Tobias Stoll und arbeitet mit seinen Kollegen aus China derzeit an Lehrplänen und Prüfungsordnungen.

Audio anhören 04:44

Prof. Peter-Tobias Stoll über den Studiengang "Chinesisches Recht" an der Uni Göttingen

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