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Aktuell Asien

Chinesischer Manager verliert nach Korruptionsvorwürfen Posten

In China ist ein Top-Manager eines großen Staatskonzerns nach Korruptionsentwürfen entlassen worden. Ein Journalist hatte ihm Bestechlichkeit und Geldwäsche vorgeworfen. Song Lin bestreitet die Vorwürfe.

In ihrem Feldzug gegen die Korruption kann Chinas Führung kann einen weiteren prominenten Fang aus der Wirtschaft präsentieren. Der Chef des mächtigen staatseigenen Mischkonzerns China Resources, Song Lin (Foto), ist aufgrund von Korruptionsvorwürfen entlassen worden, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete.

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Weniger Luxus für Chinas Staatsbeamte (17.04.2014)

Sie berief sich auf Angaben aus dem Zentralkomitee der Kommunistischen Partei. Song Lin, würden "schwerwiegende Verstöße gegen die Disziplin und die Gesetze" zur Last gelegt, hieß es. Im Sprachgebrauch der chinesischen Behörden heißt das: Korruptionsvergehen.

Kampf gegen Bestechlichkeit

Die Ermittlungen gegen Song waren vor zwei Tagen publik geworden. Ein Journalist einer regierungsnahen Zeitung hatte ihm Bestechlichkeit und Geldwäsche vorgeworfen. Song wies die Anschuldigungen zurück. China Resources ist eine Holdinggesellschaft, die eine große Gruppe von Unternehmen unterschiedlicher Branchen wie Energieerzeugung, Immobilienindustrie und Einzelhandel zusammenfasst.

Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hatte bei seinem Amtsantritt im März 2013 angekündigt, hart gegen Korruption in Partei und Wirtschaft vorzugehen und dabei auch hochrangige Funktionäre ins Visier zu nehmen.

pg/kle (rtr, afp)

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