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Kultur

Chinesische Mauer zum "neuen Weltwunder" gewählt

Chinesische Mauer zum "neuen Weltwunder" gewählt

Die Liste der sieben "neuen Weltwunder" steht: Zu den bemerkenswertesten Bauwerken der Menschheit gehören künftig die Chinesische Mauer, die Steinstadt Petra in Jordanien, die Erlöser-Statue Christi in Rio de Janeiro, die Inka-Ruinenstadt Machu Picchu in Peru, die Ruinenstätte Chichen Itza auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan, das Kolosseum in Rom und der Taj-Mahal-Tempel in Indien. Bekannt gegeben wurde die - allerdings inoffizielle - Liste am Samstagabend (7.7.) in einer weltweit übertragenen Fernsehshow in Lissabon. Grund für die Aktion: Von den ursprünglich sieben Weltwundern der Antike, die um 200 vor Christus von dem griechischen Schriftsteller Philon von Byzanz aufgelistet wurden, existieren nur noch die Pyramiden von Gizeh in Ägypten. Die anderen - die Zeus-Statue in Olympia, der Artemis-Tempel in Ephesus, das Grabmal von Mausolos in Halikarnassos, die hängenden Gärten in Babylon, der Koloss von Rhodos und der Leuchtturm von Pharos in Alexandria - wurden durch Erdbeben oder Kriege zerstört oder zerfielen im Laufe der Zeit. Zu Beginn der Initiative "New 7 Wonders of the World" standen zunächst 200 Gebäude und Monumente zur Auswahl. Rund 20 Millionen Internet-Wähler reduzierten die Liste auf 77 Stätten. Eine Jury aus sieben internationalen Architekten unter Vorsitz des ehemaligen UNESCO-Generaldirektors Federico Mayor ermittelte daraus 21 Finalisten.