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Kultur

Chinesen empört über Sharon Stone

Die US-Schauspielerin Sharon Stone hat in China mit Äußerungen über das Erdbeben als mögliches "Karma" wegen Pekings repressiver Tibet-Politik heftige Empörung ausgelöst. Unter Karma wird im Buddhismus das Schicksal als Folge früheren Handelns verstanden. Eine große Kinokette in China und Hongkong wolle ihre Filme künftig boykottieren, berichteten chinesische Medien. Auch hätten Boutiquen in Peking die Werbefotos von Stone für die Luxusmarke Dior entfernt. Beim Filmfestival in Cannes sagte die US-Schauspielerin auf die Frage eines Hongkonger Journalisten, sie sei nicht glücklich darüber, wie die Chinesen die Tibeter behandelten, weil niemand gemein zu anderen sein sollte. "Ich war besorgt, wie wir mit den Olympischen Spielen umgehen sollen, weil sie nicht nett zum Dalai Lama sind, der ein guter Freund von mir ist. Dann passierte das Erdbeben und all das, und ich dachte, ist das Karma - wenn man nicht nett bist und einem widerfährt etwas schlechtes?"