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Weltwirtschaftforum

Chinas Präsident Xi eröffnet Wirtschaftsforum in Davos

Mit Xi Jinping wird zum ersten Mal ein chinesischer Staatspräsident bei dem jährlichen Gipfeltreffen in den Schweizer Alpen dabei sein. Bundeskanzlerin Merkel ist schon das zweite Mal hintereinander nicht dabei.

Chinas Staatschef Xi Jinping wird beim Weltwirtschaftsforum am kommenden Dienstag von chinesischen Unternehmern begleitet. Zu der Delegation zählen nach Angaben aus Peking die Chef des Internethändlers Alibaba, der Online-Suchmaschine Baidu und des Mischkonzerns Wanda.

Die Teilnahme im noblen Skiort Davos soll im Rahmen eines Staatsbesuchs in der Schweiz stattfinden, bei dem Xi auch die Vereinten Nationen in Genf, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Internationale Olympischen Komitee (IOK) besucht.

Peru APEC-Gipfel China Xi Jinping (picture alliance/dpa/E. Arias )

Auch beim Gipfeltreffen der APEC Staaten im November war Chinas Staatschef Xi Jinping dabei

Mehr Bedeutung angestrebt

Als zeitgrößte Volkswirtschaft hinter den USA strebt China eine gewichtigere Rolle auf dem internationalen Parkett an. Im vergangenen Jahr war Vizepräsident Li Yuanchao zum Davoser Weltwirtschaftsforum gereist, im Jahr davor war Ministerpräsident Li Keqiang zu Gast.

Mit Blick auf die Wahl von Donald Trump zum nächsten US-Präsident steht die Veranstaltung unter dem Motto "Responsive and Responsible Leadership" (zu deutsch etwa: "Anpassungsfähige und verantwortungsvolle Führung"). Trump tritt am 20. Januar in Washington sein Amt an, also noch während das Weltwirtschaftsforum tagt.

Schweiz Klaus Schwab PK in Cologny bei Genf (Reuters/P. Albouy)

Mehr als 3000 Teilnehmer erwartet der Gründer und Präsident des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, dieses Jahr

So viele Teilnehmer wie nie

Als Anführer müsse man anpassungsfähig sein, man müsse zuhören und mit den Menschen interagieren, die einem Vertrauen geschenkt haben, erläuterte Weltwirtschaftsforum-Gründer Klaus Schwab die Wahl des Mottos.

An der 47. WEF-Jahrestagung nehmen voraussichtlich 3000 Spitzenpolitiker, Wirtschaftsbosse und Wissenschaftler teil - so viele wie noch nie. Angekündigt ist auch der neue UN-Generalsekretär António Guterres. Aus Deutschland sind unter anderem Finanzminister Wolfgang Schäuble und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (beide CDU) dabei sowie zahlreiche Chefs von Dax-Konzernen. BundeskanzlerinAngela Merkel (CDU) bleibt allerdings das zweite Jahr in Folge fern.

uh/sti (afp, dpa, ap)

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