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Grenzstreit Indien-China

China und Indien ziehen Truppen im Himalaya ab

Nach monatelangem Grenzstreit im Himalaya haben sich Indien und China auf einen Rückzug ihrer Truppen geeinigt. Trotzdem gilt der Konflikt als eine der schwersten Krisen zwischen den beiden Atommächten.

Himalaya Grenze zwischen Indien und China Patrouille indischer Soldaten (Imago/Indiapicture)

Indische Soldaten kehren von einer Patrouille an der Grenze zu China zurück

Indien und China haben sich geeinigt, ihre jeweiligen Truppen aus dem strategisch wichtigen Gebiet des Doklam-Plateaus im Himalaya-Gebirge abzuziehen. Beide Seiten haben sich nach über zwei Monaten Grenzstreit auf einen zügigen Abzug geeinigt, wie das indische Außenministerium mitteilte. Mitte Juni hatte die chinesischen Volksarmee versucht, eine Straße an der Drei-Länder-Grenze von China, Indien und Bhutan zu bauen.

Das umstrittene Gebiet wird sowohl von China als auch Bhutan beansprucht, das mit Indien verbündet ist. China hatte Indien vorgeworfen, Truppen auf chinesisches Territorium geschickt zu haben, um den Straßenbau zu verhindern. Seitdem hatten sich hunderte chinesische und indische Streitkräfte in Doklam gegenüber gestanden. Beobachter werten den Grenzkonflikt als eine der schwersten Krisen zwischen den beiden Atommächten Indien und China, die bereits 1962 einen Krieg um eine Grenze im Himalaya geführt hatten.

sas/sti (dpa, rtr, afp)

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