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Podcast Wirtschaft

China und die Angst vor der Schuldenkrise

China ist abhängig von seinen Schuldnern +++ Wann platzt die Immobilienblase im Reich der Mitte? +++ Ratingagenturen - oft kritisiert, aber unverzichtbar

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Die USA und Europa taumeln von einer Krise in die nächste. Aber China, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, scheint dagegen fein heraus zu sein: Das Wachstum im Reich der Mitte ist immer noch beeindruckend und außerdem verfügt China über gewaltige Devisenreserven im Wert von 3,3 Billionen Dollar – Tendenz steigend. Doch genau diese Devisenreserven bereiten den Chinesen gewaltige Sorgen: Denn Dreiviertel davon sind in US-Dollar angelegt, der Rest in Euro. Geraten diese beiden Währungen ins Schwanken, dann ist auch Chinas Vermögen in Gefahr.

Die Ratingagenturen haben nicht nur die Euro-Länder im Visier. Auch den chinesischen Immobilienmarkt haben Standard & Poor's und Moody's kürzlich auf "negativ" herabgestuft und damit Befürchtungen vor einem Platzen der Immobilienblase in China verschärft. Wann kommt es zum großen Knall?

Man kann über die großen Ratingagenturen sagen, was man will – ihr Bannstrahl negativer Bewertungen trifft die Krisenherde in den unterschiedlichster Weltregionen: Mal sind es pleitegefährdete Eurostaaten, dann die vor der Zahlungsunfähigkeit stehenden USA und die überhitzten Immobilienmärkte Chinas. Die Ratingagenturen – oft kritisiert, aber für die Finanzmärkte unverzichtbar.

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