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Wirtschaft

China lässt Landeswährung für Handel in Südostasien zu

China unternimmt erste Schritte, die Landeswährung Yuan für den internationalen Handel zuzulassen. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, hat die chinesische Führung am Mittwoch (24.12.20028) ein entsprechendes Pilotprojekt für den Handel mit den Nachbarstaaten beschlossen. Demnach sollen ausgewählte chinesische Wirtschaftszonen ihre Geschäfte mit den Ländern der Südostasiatischen Staatengemeinschaft ASEAN künftig in Yuan abwickeln dürfen. Die Regelung gilt auch für den Handel mit Hongkong und Macao. So soll die chinesische Exportwirtschaft gestützt werden, die stark unter der Wirtschaftskrise leidet. Zugleich sollen die Risiken aus schwankenden Wechselkursen verringert werden.

Der größte Teil der chinesischen Exporte wird derzeit noch in Dollar und auch in Euro abgerechnet. Experten befürchten angesichts der schwächelnden US-Wirtschaft, dass der Dollar weiter an Wert verlieren wird. Das Handelsvolumen zwischen dem chinesischen Festland

und den ASEAN-Staaten sowie Hongkong und Macao betrug im vergangenen Jahr rund 400 Milliarden Dollar - ein Fünftel des Gesamtvolumens. Der Beschluss der chinesischen Regierung werde die Akzeptanz des Yuan in Asien stärken, sagte der Finanzexperte Zhao Xijun von der Renmin Universität der Nachrichtenagentur Xinhua. Das sei ein erster Schritt, den Yuan auf lange Sicht zu einer internationalen Währung zu machen.