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Wirtschaft

China kauft 140 Airbus-Flugzeuge

Mehr als 20 Milliarden Dollar schwer ist der Deal, den China mit dem europäischen Flugzeugbauer abgeschlossen hat. Airbus liefert Maschinen der A320-Linie und Langstreckenflugzeuge.

Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus soll in den nächsten Jahren 140 Flugzeuge nach China liefern. Einen entsprechenden Rahmenvertrag im Volumen von 22,8 Milliarden Dollar (20,1 Milliarden Euro) haben Airbus und die China Aviation Supplies Holding Company (CAS) am Mittwoch in Berlin unterzeichnet. Das teilte Airbus-Vorstandschef Tom Enders vor Journalisten in Berlin mit. CAS ist ein Staatsunternehmen und für die Beschaffung von Flugzeugen für die chinesischen Airlines zuständig.

Airbus-Chef Tom Enders zufolge befindet sich der Flugzeugbauer zudem in Gesprächen mit China über eine Lieferung des Großraumflugzeugs A380. Das werde aber nicht über Nacht geschehen und müsse intensiv besprochen werden.

Merkel fordert besseren Marktzugang für deutsche Firmen

Der Vertrag wurde im Beisein des chinesischen Präsidenten Xi Jinping von Enders und CAS-Vizepräsident Sun Bo unterschrieben. Xi Jinping war am Mittwoch zu einem politischen Besuch in Berlin. Er traf dabei mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen. Dabei sollte auch der G20-Gipfel der Staats- und Regierungschefs der führenden Industrie- und Schwellenländer am Freitag und Samstag in Hamburg vorbereitet werden. Dabei geht es vor allem um den Klimaschutz und den Welthandel.

Merkel hat im Gespräch mit Xi Jinping einen besseren Marktzugang für deutsche Unternehmen verlangt. Sie habe im Gespräch mit Staatspräsident Xi Jinping deutlich gemacht, dass Deutschland von Peking "gleichberechtigt behandelt werden" wolle und beide Länder einander einen "Marktzugang ermöglichen" müssten, sagte die Kanzlerin nach dem Treffen in Berlin. "Das ist für unsere Unternehmen sehr sehr wichtig", fügte Merkel hinzu.

zdh/wen (rtr, afp, dpa)