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Wirtschaft

China holt bei Windenergie auf

Im Rennen um den Titel des weltgrößten Windkraftproduzenten hat China Deutschland knapp vom zweiten Platz verdrängt. Wie der Global Wind Energy Council (GWEC) am Montag in Brüssel bekanntgab, wuchs die Kapazität in China im vergangenen Jahr auf 25,8 Gigawatt. In Deutschland liegt sie bei 25,77 Gigawatt. Ihren Platz als Weltmarktführer behaupteten die USA. Sie können inzwischen 35 Gigawatt Strom aus der regenerativen Energiequelle produzieren, das sind 35 Prozent der globalen Kapazität. Doch China holt weiter auf. Nach Prognosen des GWEC könnten im energiehungrigen Reich der Mitte bis 2020 Windkraftturbinen für eine Produktion von 150 Gigawatt am Netz sein. Selbst das wäre indes nur ein kleiner Schritt zur substanziellen Reduzierung der Treibhausgasemissionen: Zum gesamten Energieverbrauch in China trägt die saubere Windkraft derzeit lediglich einen Prozent bei.